Die Diagnose Krebs bedeutet für die betroffenen Menschen weit mehr als eine medizinische Herausforderung. Sie betrifft den ganzen Menschen – körperlich wie seelisch. Zum wiederkehrenden Weltkrebstag rücken daher auch Behandlungsansätze in den Fokus, die moderne Medizin mit ergänzenden Therapien verbinden. Hierfür steht die integrative Onkologie.
Die klassische Krebsbehandlung mit Operation, Chemotherapie, Immun- oder Antikörpertherapie sowie Strahlentherapie bleibt der medizinische Goldstandard. Ergänzend gewinnt die integrative Onkologie zunehmend an Bedeutung. Ziel ist es, bewährte Therapieansätze sinnvoll zu erweitern, Nebenwirkungen zu reduzieren und die Lebensqualität während der Behandlung zu verbessern.
Quelle: Weltgesundheitorganisation (WHO)
Zu den etablierten ergänzenden Verfahren zählen unter anderem die Misteltherapie und die Hyperthermie. Mistelextrakte können das Immunsystem anregen und therapiebedingte Beschwerden lindern. Die Hyperthermie nutzt gezielt Wärme, um das Tumorwachstum zu verlangsamen und die Wirkung von Chemotherapie und Strahlentherapie zu verstärken.
Darüber hinaus spielen Ernährung, Bewegung, psychologische Begleitung und und nicht zuletzt Achtsamkeit eine wichtige Rolle. Sie stärken Ressourcen und helfen, die körperlichen und seelischen Belastungen einer Krebserkrankung besser zu bewältigen. pm
