Damit der Boden zum Raum und zum Lebensgefühl passt, rät Innenarchitektin Ines Wrusch sich zunächst einmal die Frage zu stellen: „Welche Wirkung möchte ich erzielen?“
Wrusch empfiehlt dabei darauf zu achten, „dass der Boden im Raum dunkler sein sollte als Wände oder Decken – und sei es auch nur ein wenig. Das erdet.“ Denn: „Ist der Bodenbelag heller als die Umgebung, haben viele Menschen ein unsicheres Gefühl im Raum“, so die Innenarchitektin.
Andererseits wäre ein vollkommen schwarzer Boden ebenfalls sehr unangenehm. „Er wirkt für unser Unterbewusstsein wie ein Loch, in das man fallen könnte.“ Zudem wäre auf so einem Boden vermutlich schnell jedes Staubkorn zu sehen.
Letztlich kommt es aber auch auf die Nutzung des Zimmers und seines Bodens an – auch daran sollte man bei der Auswahl denken. Jedenfalls ist es immer sinnvoll, sich zunächst Muster des Bodenbelags mit nach Hause zunehmen. tmn
