Reutlingen. Nach dem Absturz eines Segelfliegers am Ostermontag bei Reutlingen, bei dem ein 60 Jahre alter Pilot ums Leben kam, ist die Unfallursache bislang unklar.
Der Pilot habe zusammen mit einem 21 Jahre alten Flugschüler zu einem Übungsflug starten wollen, sagte ein Polizeisprecher am Dienstag. Zeugen hatten beobachtet, wie der Segelflieger kurz nach dem Start am Montag nicht an Höhe gewinnen konnte und deshalb auf eine Waldlichtung bei Metzingen stürzte. Der Flugschüler wurde bei dem Aufprall schwer verletzt. Experten der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchungen sollen nun dabei helfen, den Unfallhergang zu klären.
Der tragische Vorfall erinnert an den Flugzeugabsturz bei Oberhausen-Rheinhausen, der sich im Januar dieses Jahres ereignet hatte. Bei dem Unglück, bei dem ein Kleinflugzeug und ein Helikopter zusammengestoßen waren, starben vier Menschen. Auch in der Region ereignete sich vor rund fünf Jahren ebenfalls ein schlimmer Unfall mit einem Flugzeug: Damals verloren in Mühlacker-Dürrmenz zwei Menschen ihr Leben, nachdem sie am Hangensteiner Hof abgestürzt waren.
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