St. Maur. Klimawandel, höhere Temperaturen, ökologische Veränderungen: Pforzheims Partnerstadt Saint-Maur-des-Fossés sieht sich den gleichen Herausforderungen gegenüber wie viele andere Städte in Europa. Saint-Maur ist schon lange eine vergleichsweise grüne Stadt mit viel Park- und Grünflächen. In der Stadt gibt es ungefähr 18.000 Bäume, die meisten sind etwa 60 Jahre alt. Durch den Klimawandel sind sie zunehmenden Belastungen wie Luftverschmutzung, Parasiten, trockene Sommer, Undurchlässigkeit der Böden ausgesetzt. Dem Schutz der Bäume an Straßen und in Parks gibt Saint-Maur hohe Priorität.
Nun soll ein neuer nationaler „Plan für die Bäume in der Stadt“ in vielen Städten Frankreichs die Anpflanzung junger widerstandsfähiger Bäume fördern. In Saint-Maur ist geplant, in den kommenden Jahren mehrere Tausend neue Bäume zu pflanzen, die als Luftfilter zur Lebensqualität in der Stadt beitragen. Dadurch soll, soweit möglich, die Biodiversität erhalten werden. Die Stadt will so auch Hitzeinseln vermeiden und den erhöhten Temperaturen vor allem im Sommer entgegenwirken.


Schülerinnen des Kepler-Gymnasiums bei Diktat-Wettbewerb in Saint Maur
Falls schwächere Bäume gefällt werden müssen, werden sie durch Neuanpflanzungen ersetzt. Kleine, parkähnliche Wälder sollen entstehen. Auch an Verkehrsstraßen entlang sind Neuanpflanzungen geplant. Sie sollen die Luftqualität erhöhen und das Lebensumfeld der „Saint-Mauriens“, wie die Bewohner der Pforzheimer Partnerstadt sich nennen, verbessern.
Die Stadtverwaltung von Saint- Maur-des-Fossés will nicht nur eine alte Tradition fortsetzen. Die Charakteristik des „grünen Saint-Maur“ soll intensiviert werden und in die Zukunft der Stadt weisen.



