Pforzheim. Darmkrebs ist eine der häufigsten Tumorerkrankungen in Deutschland. Rechtzeitig erkannt und behandelt, ist Darmkrebs heilbar. „Vorsorge senkt das Risiko zehnfach“, heißt es in einer Pressemitteilung des Helios Klinikums Pforzheim, das im Darmkrebsmonat März auf die Wichtigkeit von Vorsorgeuntersuchungen aufmerksam macht. In seinem von der deutschen Krebsgesellschaft zertifizierten Darmzentrum seien modernste Therapien möglich, so das Krankenhaus.
Rund 33.000 Männer und 28.000 Frauen erkranken laut Krebsgesellschaft jedes Jahr in Deutschland an Darmkrebs. Als Risikofaktoren gelten neben dem zunehmenden Alter vor allem ungesunde Ernährung, Rauchen, Übergewicht und Bewegungsmangel. Häufige Warnsignale für Darmkrebs sind anhaltende Verdauungsprobleme, ungeklärter Gewichtsverlust, Blut im Stuhl und regelmäßig auftretende Bauchschmerzen.


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„Viele Menschen scheuen sich vor einer Darmspiegelung. Dabei ist das ein absoluter Standardeingriff: schnell, fast immer schmerzfrei und vor allem potenziell lebensrettend“, weiß Professor Christian Rupp. Der Chefarzt Gastroenterologie ruft daher mit Nachdruck zur Vorsorgeuntersuchung auf, die für Frauen ab 55 und Männer ab 50 Jahren, in der Regel im Abstand von zehn Jahren, zwei Mal von den Krankenkassen bezahlt wird. Werden bei einer Darmspiegelung Auffälligkeiten, wie Polypen oder bösartige Veränderungen, frühzeitig erkannt, biete die moderne Medizin sehr gute Heilungschancen.


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Betroffenen bietet das Helios ein ganzheitliches Therapiekonzept: Dieses reicht von der endoskopischen Entfernung kleiner Divertikel oder Polypen bis hin zur Tumortherapie. Welche Therapie die geeignetste ist, beraten die Spezialisten in einem Tumorboard: Dies kann eine Chemo- oder Strahlentherapie sein, ein konventioneller oder minimalinvasiver Eingriff, ein kombinierter Therapieansatz oder eine roboterassistierte Operation zur Tumorentfernung. „Unser Operationsroboter daVinci Xi ermöglicht eine besonders präzise und minimalinvasive Operation, sodass wir einen Tumor sogar an anatomisch komplexen Stellen im Körper besonders schonend erreichen“, sagt Professor Wolfram Lamadé, Chefarzt der Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie. Dabei würden sowohl Blutverlust als auch Gewebeschädigungen reduziert. Jeder Patient erhalte die individuell am besten auf ihn abgestimmte Krebstherapie.


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Für Interessierte gibt es einen kostenfreien Vortragsabend „Vermeiden und Heilen von Darmkrebs“ am Montag, 31. März, ab 18.30 Uhr im Konferenzraum im fünften Stock des Helios Klinikums Pforzheim. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

