suche6
Stundenlang hatten Polizisten am Mittwoch und Donnerstag das Enzufer und die Enz nach Spuren abgesucht - vergeblich. 

Fall des getöteten Pforzheimers: Soko "Brosche" bekommt Akteneinsicht in Frankreich

Pforzheim. Zwei Tage hintereinander hatte die Polizei am Enzufer und auch in der Enz nach Spuren gesucht, die neue Erkenntnisse im Tötungsdelikt um den Schmuckhändler aus Pforzheim-Hohenwart bringen – vergeblich. Nun hoffen die Beamten der ermittelnden Sonderkommission, aus den Akten der französischen Kollegen einen Schritt voran zu kommen.

Vergebliche Suche an und in der Enz

Wie die Polizei am Freitnachmittag mitteilte, wurden bei den Suchmaßnahmen, die mit Unterstützung des Polizeipräsidiums Einsatz, der Bereitschaftspolizeidirektion und Tauchern der Wasserschutzpolizei im Bereich der Altstädter Brücke und dem Emma-Jäger-Steg in Pforzheim am Mittwoch und Donnerstag stattfanden, keine relevanten Gegenstände gefunden. Ziel war es eigentlich gewesen, persönliche Gegenstände des Opfers Martin S. zu finden. Die verbrannte Leiche des seit Freitag vor zwei Wochen als vermisst gemeldeten 57-Jährigen aus Hohenwart wurde zwar im elsässischen Örtchen Soultz-sous-Forêts entdeckt, doch die eigentliche Bluttat hat dort nicht stattgefunden.

Internationale Rechtshilfe

Im Rahmen der internationalen Rechtshilfe konnten Ermittler am vergangenen Donnerstag vor Ort Einblick in die französischen Ermittlungsakten nehmen. Die Soko "Brosche" geht aktuell 120 Spuren nach.

Polizei dringend auf Zeugenhinweise angewiesen

Zeugenhinweise zum schwarzen Golf sind zum jetzigen Zeitpunkt nicht eingegangen. Sollten Zeugen aber Beobachtungen im Zusammenhang mit dem Opfer oder mit dem in der Abnobastraße abgestellten Golf gemacht haben, werden diese gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer (0721) 6660 zu melden.

Mehr lesen Sie am Samstag, 6. Juli, in der Pforzheimer Zeitung und im Epaper auf PZ-news.de!

Mehr zum Thema: