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Die Bürgermeisterrunde hat daher am Dienstag unter Leitung des Oberbürgermeisters die Entscheidung getroffen, die Hochfeldhalle in Huchenfeld als erste Halle zur Einrichtung einer Notunterkunft vorzuhalten – rund 80 Menschen können hier untergebracht werden. 

Flüchtlinge kommen in Huchenfelder Hochfeldhalle unter

Pforzheim-Huchenfeld. Seit Anfang September steigt in Pforzheim die Zahl geflüchteter Menschen aus der Ukraine wieder kontinuierlich an. Deshalb werden die Huchenfelder in nächster Zeit wohl auf Veranstaltungen in der Hochfeldhalle verzichten müssen. Sie wird für die Unterbringung von 80 Menschen benötigt.

Vor allem aus den Landeserstaufnahmestellen werden der Stadt wieder Menschen zugewiesen – nicht nur aus der Ukraine, sondern auch Asylsuchende aus anderen Teilen der Welt, heißt es in einer Presseerklärung der Stadt. Auch wenn die vom Land ursprünglich geschätzten 100 Zuweisungen pro Monat wohl im September nicht ganz erreicht werden, ist der Trend eindeutig. „Die vorhandenen Unterbringungsmöglichkeiten werden schon sehr bald nicht mehr ausreichen“, konstatiert Oberbürgermeister Peter Boch.

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„Steigen die Zahlen weiter so an, werden wir wieder eine oder perspektivisch sogar mehrere Sporthallen als Notunterkünfte brauchen.“

Die Stadt rechne nach den aktuellen Zuweisungszahlen des Landes bis Ende des Jahres mit 200 bis 300 Zuweisungen. Die Bürgermeisterrunde hat am Dienstag unter Leitung des Oberbürgermeisters die Entscheidung getroffen, die Hochfeldhalle in Huchenfeld als erste Halle zur Einrichtung einer Notunterkunft vorzuhalten. Die Ortsvorsteherin und der Ortschaftsrat wurden bereits informiert. Konkrete Aufbauarbeiten sind ab der zweiten Oktoberhälfte möglich. In der ersten Jahreshälfte war bereits in der Jahnhalle eine Notunterkunft eingerichtet worden, was Auswirkungen auf den Schul- und Vereinssport hatte. Auch die Bergdorfhalle in Büchenbronn war zeitweise vorsorglich für die Notunterbringung Geflüchteter hergerichtet worden.