Birkenfeld. Einen Köder, der mit einer Rasierklinge bestückt war, hat bereits am Montag eine Frau beim Spaziergang mit ihrer Hündin in Birkenfeld gefunden.
Die 47-Jährige war mit ihrer Hündin auf einem Feldweg im Bereich der Kreuzstraße in Birkenfeld spazieren. Sie bemerkte wie ihr Hund etwas vom Boden aufnahm und reagierte sofort, so die Polizei. Bei näherer Betrachtung konnte ein Wurst-Stück mit einer Rasierklinge darin festgestellt werden.
Die Hundehalterin fuhr umgehend zu einem Tierarzt, da nicht auszuschließen war, dass ihre Hündin bereits weitere Köder aufgenommen hatte. Eine Untersuchung konnte Entwarnung geben, so die Polizei.


Wenn unbekannte Täter wahllos Tiere töten: Immer wieder Vorfälle mit Giftködern in der Region
Erst im Juni 2025 wurde an gleicher Örtlichkeit sowie in unmittelbarer Nähe mehrfach Köder in gleicher Zusammensetzung ausgelegt. Damals kam es zu einer konkreten Schädigung eines Hundes. Leider gelang es damals nicht eine Täterschaft zu ermitteln.


Katze vergiftet? Totes Haustier in Tiefenbronn lenkt Verdacht auf Rattengift
Immer wieder gab es im Enzkreis und im Kreis Calw Vorfälle mit Giftködern. Mehrere Hunde konnten in der Vergangenheit trotz tierärztlicher Versorgung nicht gerettet werden.
Ein Fall aus dem Jahr 2020: Für Aufsehen sorgte damals eine Anzeige aus Keltern. Darin hieß es: „Warnung! Gift! Wer hat mein Fussele getötet?“ Im Mai starb der Hund der Rentnerin aus Keltern an - wie sie vermutete - Giftködern.

