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Eine Blockbebauung entlang der Enz mit 65 Wohnungen sieht die Planung des Architekturbüros Zeitler vor. Dahinter soll ein Hotel entstehen, für dessen Gäste die Schwimmhalle im alten „Emma“ zum Wellness-Bereich würde – zu nutzen wohl auch zeitweise für den öffentlichen Badebetrieb. Visualisierung: Zeitler Architekten
Eine Blockbebauung entlang der Enz mit 65 Wohnungen sieht die Planung des Architekturbüros Zeitler vor. Dahinter soll ein Hotel entstehen, für dessen Gäste die Schwimmhalle im alten „Emma“ zum Wellness-Bereich würde – zu nutzen wohl auch zeitweise für den öffentlichen Badebetrieb. Visualisierung: Zeitler Architekten
So kennen es viele Pforzheimer noch. Längst ist das historische Becken des Emma-Jaeger-Bads leer. Nun könnte dieser „Emma“-Teil aufleben. Foto: Seibel, PZ-Archiv
So kennen es viele Pforzheimer noch. Längst ist das historische Becken des Emma-Jaeger-Bads leer. Nun könnte dieser „Emma“-Teil aufleben. Foto: Seibel, PZ-Archiv
11.12.2018

Investor steht bereit für Umbruch beim "Emma": Das sind die Pläne

Pforzheim. Das Emma-Jaeger-Bad erhalten und das Wartberg-Freibad schließen oder das "Emma" aufgeben und dafür auf dem Wartberg ein ganzjährig zu nutzendes Bürgerbad errichten?

Realistisch betrachtet, gibt es angesichts der städtischen Kassenlage und des strengen Blicks des Karlsruher Regierungspräsidiums auf Pforzheims Gesamtbäderkonzept wohl nur diese zwei Optionen für ein künftiges Hauptbad. Im PZ-Gespräch macht die Pforzheimer Architektenfamilie Zeitler nun erstmals Pläne für den bisherigen "Emma"-Standort öffentlich, die eine Investorengruppe bei einer etwaigen europaweiten Ausschreibung in den Ring werfen will. Möglicher Trumpf: Ein kleines Bad würde es weiter geben.

Wer zeigt Interesse an der Bebauung beim "Emma"?

Namen liegen noch nicht auf dem Tisch. Der Architekt Karl Zeitler spricht lediglich von einer Investorengruppe, von der sein Büro mit der Planung beauftragt worden sei. Das gemeinsam mit seinem Sohn Sima Zeitler und der Tochter Eva Zeitler-Koch entwickelte Konzept ist weit gediehen. Bäderdezernent Dirk Büscher indes bestätigte am Montag in der Fachausschuss-Sitzung lediglich "Anfragen unverbindlicher Art".

Wie genau soll sich das Areal entwickeln?

Das marode "Emma", das am kommenden Sonntag letztmals die Pforten öffnet, würde abgebrochen. An der Seite zur Enz sehen die Planungen einen größeren Wohnkomplex mit einer Gesamtfläche von rund 6500 Quadratmetern vor. 65 Zwei- und Drei-Zimmer-Wohnungen sollen dort entstehen. Entlang der Gerberstraße soll ein Vier-Sterne-Hotel mit 217 Zimmern, einer Nutzfläche von 8600 Quadratmetern und 120 weiteren Stellplätzen gebaut werden. Ebenfalls zum Konzept gehören Gastronomie auf 610 Quadratmetern sowie eine größere Grünfläche.

Warum wäre das Baden in der City doch nicht Geschichte?

Eben der Hotelbau – unter den Interessenten seien "drei, vier erste Adressen" der namhaften Ketten – eröffne die Möglichkeit, das Becken des ursprünglichen, denkmalgeschützten Emma-Jaeger-Bads im heutigen EMMA-Kreativzentrum zu sanieren und dies auch "finanziell darzustellen", so Karl Zeitler. Es könne dann durch einen eigenen Zugang von Hotelgästen genutzt werden, aber eventuell auch als "Bädle" zeitweise der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen – nicht für den Vereins- und Schulsport, wohl aber etwa auch als Übungsbecken für Kleinkinder.

Mehr lesen Sie am Dienstag, 11. Dezember, in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.

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neigschmeckte
11.12.2018
Investor steht bereit für Umbruch beim "Emma": Das sind die Pläne

Kaum ist die Schließung des Emma in trockenen Tüchern, werden Bebauungspläne aus der Tasche gezaubert. Welch "Überraschung"! mehr...

PK-Abonnent
11.12.2018
Investor steht bereit für Umbruch beim "Emma": Das sind die Pläne

Ja, die lassen nichts anbrennen. Schamfristen gibt es keine mehr. mehr...

fomi
11.12.2018
Investor steht bereit für Umbruch beim "Emma": Das sind die Pläne

Bananenrepublik Pforzheim. Es gibt einen demoktratischen Mehrheitsbeschluss des Stadtrats, das Bad an dieser Stelle zu erhalten (per Neubau, Sanierung odas was auch immer). Aber jetzt steht ein Invenstor parat, mit fertigem Plan, der Hotel und Wohnungen auf das Gelände baut. Da fällt mir nix mehr ein. Ich hoffe, dass die Stadträte, die das initiiert haben, bis zur Fertigstellung bereits längt nicht mehr im Amt sind. Die Bürger können und müssen das über die kommende Wahl bestimmen. Es kann so ...... mehr...

ZeeT
11.12.2018
Investor steht bereit für Umbruch beim "Emma": Das sind die Pläne

Will ja, dass das Schwimmbad schnell neu oben auf dem Wartberg gebaut wird, aber kaum zu glauben, dass der Entwurf von einem Architekten gemacht wurde. Noch nie so etwas hässliches gesehen. Wir haben im Stadtkern lauter verschiedene Baustile, die alle mal überhaupt nicht zueinander passen. Wär es nicht einmal Zeit, für Auflagen, die das gesamte für die Zukunft etwas harmonisieren. Rathaus, Bibliothek, Kongresszentrum, Hotel, Stadttheater, Schule, alles für sich schön anzusehen, aber auf einem ...... mehr...