Pforzheim. Weitere Würdigung für die im Februar gekürte Trägerin des Pforzheimer Friedenspreises: Wie die „Karl Kübel Stiftung für Kind und Familie“ mitteilte, geht der zum 25. Mal verliehene, mit 25.000 Euro dotierte Karl-Kübel-Preis an die Fernsehjournalistin und Menschenrechtsaktivistin Düzen Tekkal sowie an deren Familie.
Die Preisverleihung werde am 12. September im südhessischen Bensheim stattfinden und von der zehnten Vergabe des „Dietmar Heeg Medienpreises“ begleitet sein. Seit mehr als 50 Jahren setze sich die „Karl Kübel Stiftung“ dafür ein, dass Eltern ihre Kinder bestmöglich fördern können.


Nach positivem Echo: 2028 als nächsten Termin für den Friedenspreis schon fest im Blick
Familien seien Orte voller Chancen, des Dialogs und der Vermittlung demokratischer Werte. Das zeige, wie wichtig Familie ist. Düzen Tekkal, ihre Schwestern Tezcan, Tuna, Tuğba und Tülin sowie ihre Eltern zeigten das in eindrücklicher Weise. Tekkals Eltern Fatma und Seyhmus Tekkal, geprägt von der Verfolgung der yezidischen Glaubensgemeinschaft und der Flucht nach Deutschland in den 1970er-Jahren, hätten ihre Kinder ermutigt, Chancen zu ergreifen, und ihnen wichtige Werte vorgelebt.


Islamismus und Rechtsextremismus: Pforzheimer Friedenspreis-Trägerin Tekkal warnt vor den „bösen Zwillingen“



