Sie stecken hinter dem Freilichtkino: Bart Dewijze, Timo Gerstel, Alexander Lauinger, Christine Müh und Sponsor Bernhard Fuchs (Sparkasse, von links). Foto: Moritz
Pforzheim
Kino-Sommer im Kulturhaus: Filmglück vor der Open-Air-Bühne mit 300 Fans

Pforzheim. Mit einer größeren Leinwand, sovielen Bundesstarts wie nie und einem jeweils einstündigen Vorprogramm startet das vierwöchige Open-Air am Donnerstag, 5. August, im Innenhof des Kulturhauses Osterfeld. Als erster Film und erste Premiere ist „Death of a ladies Man“ von Leonard Cohen ab 20.30 Uhr zu sehen. 19 Termine, drei Premieren, eine Vorpremiere und „The Rocky Horror Picture Show“ als krönender Abschluss am Samstag, 4. September, um 19.30 Uhr versprechen gute Unterhaltung. Christine Müh, Chefin des Kommunalen Kinos, spricht von einer sehr intensiven Zusammenarbeit mit dem Kulturhaus, und dessen Chef Bart Dewijze betont die Bemühungen, regionale Künstler und Musiker zu unterstützen.

Das sei bereits im vergangenen Jahr als offizieller Auftakt zum 25. Open-Air trotz der Pandemie gut gelungen. Dafür hatte das Land ein Förderprogramm aufgelegt. Doch das sei jetzt nur noch möglich, weil sich bislang 14 Sponsoren gefunden haben, allen voran die Sparkasse Pforzheim Calw. Die Sparkasse unterstütze das regionale Anliegen gerne, sagt Direktions-Generalbevollmächtigter Bernhard Fuchs. Außerdem sind als besondere Gästen unter anderem Dieter Kosslick als ehemaliger Chef der Berlinale und Tom Belts, Motivationscoach und Extremkletterer eingeplantDie neue, um einen Meter größere Leinwand ersetzt nach 21 Jahren die alte Leinwand und ermöglicht Timo Gerstel, Technikchef im Kulturhaus und seiner Crew, alle ausgewählten Streifen besser in Szene zu setzen. 

Eine gerade gestartete Crowdfunding-Aktion soll in den nächsten Wochen mindestens 4000 Euro einbringen, um die Abschaffung wenigstens teilweise zu finanzieren. Die Verantwortlichen wollen den Innenhof mit maximal 300 Zuschauern füllen, damit das Kinoerlebnis ohne Maske genossen werden könne, sagt Gerstel. Bis zur Unwetterwarnung sei es möglich, draußen zu spielen, sagt er. Die Erfahrung zeige, dass das Publikum damit einverstanden sei. Der Wechsel ins Innere des Kulthauses bei schlechtem Wetter habe sich nicht bewährt und sei deshalb schon seit Jahren nicht mehr Praxis. Dort seien wegen Corona zudem nur 100 Plätze zu besetzen.

Nähere Infos auf www.openairkino-pforzheim.de