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Fast täglich waren in der vergangenen Woche einzelne Ballone am Himmel über Pforzheim zu sehen. Dieses Bild stammt aber aus dem Archiv. Foto: Meyer

Leserfrage: Was machen die vielen Heißluftballons am Himmel über Pforzheim?

Aus der Leserschaft ist folgende Frage bei der PZ eingegangen: Fast jeden Abend sind in den zurückliegenden Tagen einzelne Heißluftballone am Himmel über Pforzheim zu sehen - sind das Vorboten des 12. German Cups der Heißluftballone am 26. bis 29. September, die hier, womöglich mit Blick auf die damit erstmals verbundenen Deutsche Meisterschaft, üben beziehungsweise sich mit dem Terrain vertraut machen?

Die Leser der PZ seien in der Tat sehr aufmerksam, freut sich German-Cup-Organisator Wolfgang Trautz über die Neugier. „Man spürt auch durch solche Fragen, dass die Bevölkerung stets gespannt in den Himmel schaut und mit jedem Heißluftballon, der entdeckt wird, auch die Vorfreude auf den German Cup wächst.“ Es seien aber in der vergangenen Woche keine German-Cup-Teilnehmer gewesen, die auf die Deutsche Meisterschaft hin das Terrain erkundeten oder Trainingsfahrten absolvierten. „Es waren in den letzten Tagen normale Passagierfahrten unseres Partners GT-Ballonfahrten. Pilot Georg Fröhlich und sein Pilotenteam Tom Steflitsch und Marina da Silva sind öfters hier unterwegs.“ Eine Überfahrt von Pforzheim sei eine oft gewünschte Route der Passagiere. „Und wenn die Windrichtung stimmt und die Passagiere aus dem Pforzheimer Raum kommen, dann klappt das auch mit einer Passage über die Goldstadt, die von oben übrigens traumhaft schön ist - nicht umsonst ist Pforzheim die Großstadt mit dem höchsten Wald- und Grünanteil in Baden-Württemberg“, weiß der frühere Pforzheimer Verkehrsdirektor. Voraussetzung sei, dass der Wind zumindest nicht aus Nord oder Nord-Ost komme, „denn sonst droht der Schwarzwald mit beschränkten Landemöglichkeiten“, fügt Trautz mit der Erfahrung von bislang elf German Cups an. Da GT-Ballonfahrten mehrere Ballone in ihrer Flotte habe, könne es also sein, dass man zwar immer verschiedene Ballone sieht, „aber meistens ist es halt das selbe Ballonunternehmen“, so Trautz. „Wobei es noch Andrea und Jan Glos aus Kieselbronn gibt, die ebenfalls mit ihren Ballonen am Himmel über der Region zu sehen sind.“

Marek Klimanski

Marek Klimanski

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