Freuen sich auf die Renaissance der „Lukullenz“ im VolksbankHaus: Ulf Lauche (links) und Maximilian Müssle.
Meyer
Pforzheim
„Lukullenz“ in Pforzheim ist zurück: Das hat sich geändert

Pforzheim. Sie sind zurück! Vollblut-Volksbanker Ulf Lauche, der nach seiner Zeit bei den Stadtwerken in Ludwigsburg nun als Kundendirektor Pforzheim/Enzkreis der Volksbank pur vor Tatendrang strotzt. Feinkost-Experte Maximilian Müssle, der nach längerer Pause seinem „Baby“ auf die Sprünge helfen will. Mehrere weitere hiesige Gastronomen, Winzer und Bierbrauer, die Hand in Hand groß auftischen werden. Das VolksbankHaus als Plattform fürs große gesellschaftliche Miteinander. Und als Summe dieser einzelnen Teile das Erfolgsformat Lukullenz, das bereits am Dienstag, 19. November, die Herzen von Genießern höher schlagen lässt. Wer dabei sein will, sollte sich sputen. Denn die Spezialedition ist noch exklusiver als früher.

Der Renner – selbst auf Rädern

Über viele Jahre war das Event, das einst Axel Grießmayer, Reinhard Gallistl und Borislav Kampmann aus der Taufe hoben, der regionale Magnet für Schlemmer. Selbst in der Pandemie-Phase stellte Maximilian Müssle, der zwischenzeitlich das Zepter übernommen hatte, eine regelkonforme Version auf die Beine: 600 Essen gab es bei „Lukullenz at home“ quasi auf Rädern, wurden also in Pforzheim und Enzkreis an die Haustüren gebracht. Doch dann war Pause – bis jetzt, da es sich Lauche zur Aufgabe gemacht hat, seine Wirkungsstätte zu aktivieren.

„Die Volksbank pur hat hier vor Ort ein richtig tolles VolksbankHaus. Es wurde aber in den zurückliegenden Jahren nicht so bespielt, wie es eigentlich möglich wäre und wie wir es früher gemacht haben.“

Man wolle hier wieder „viel mehr Leben reinbringen“. Und welcher Paukenschlag könnte satter tönen als die Nachricht von einer Neuauflage der Lukullenz? Müssle war gleich Feuer und Flamme. Schließlich habe er dieses Format nie aus den Augen verloren: „Das war für die Volksbank eine Leuchtturm-Veranstaltung.“

Aber nicht nur – auch für die Gastronomen und für jeweils bis zu 600 Gäste. Um zum „Restart“ einen regelrechten Tusch hinzulegen, hat sich Müssle eben einen besonderen Dreh überlegt und Pascal Stirner von der Agentur stirner/stirner an die Seite geholt. Früher wurde Lukullenz im Frühjahr als „Walking Dinner“ ausgetragen, die Besucher schlenderten also von Häppchen-Station zu Häppchen-Station. Nun brauche es „einen neuen Aufschlag und etwas Besonderes“, sagt Müssle, ausgerichtet auf die „winterliche, gemütlichere Jahreszeit“. Deshalb eben „The Dinner“: Getafelt wird an diesem Menüabend an schön gedeckten Tischen.

Neben Müssle Spezialitäten sind die Metzgerei und Catering-Firma Zorn mit von der Partie, außerdem das „Arlinger Restaurant“, das „Riva by Tristan Brandt“, Benders „Birkenfelder Hof“ und womöglich ein weiteres hiesiges gastronomisches Aushängeschild.

An den Gängen wird noch getüftelt, aber das Credo ist bereits fix: „Regional und saisonal“ soll es wieder sein, und selbstredend gibt es jeweils vegetarische Varianten. Die Bäckerei Wiskandt wird ein speziell kreiertes Lukullenz-Brot kredenzen.

Die Güter Bischoff, Plag und Jaggy stellen die perfekt passenden Weine zusammen. Man kann sich aber auch Bierspezialitäten von Brauhaus und Ketterer schmecken lassen.

Dezente Streicherklänge

Und dann gibt es ja auch noch das Rahmenprogramm. Hier kommt Stirner ins Spiel, der die Gäste unterhalten, aber natürlich keineswegs von den Genüssen ablenken will. Im Atrium III wird eine Bühne aufgebaut – für dezente musikalische Showteile. Der national bekannte und TV-erfahrene Geiger Stefan Krznaric spielt immer wieder auf. Zudem sollen im Talk die Köche und Winzer zu Wort kommen, um die Besucher mitzunehmen in ihre jeweiligen kulinarischen Welten. An einem Infopunkt gibt es Hinweise zu den einzelnen Lokalen, etwa für jene, die eine private Feier oder ein Firmenfest planen.

„Es geht hier nicht ums Geldverdienen, sondern um ein Goodie der Volksbank für die Bevölkerung und eine Plattform für die Gastronomen“, betont Müssle. Die Küchenchefs arbeiteten vor Ort zusammen, jeder wolle sein Bestes geben.

„Lukullenz – The Dinner“ beginnt am Dienstag, 19. November, um 18.30 Uhr im Atrium III des VolksbankHauses. Die Plätze sind auf 250 limitiert. Das Ticket für Speisen und Programm – Getränke gehen extra – kostet 49,50 Euro. Karten gibt es bei Müssle Spezialitäten, in dessen Vinothek, „Risto“ „Caffè.Bar“ und Onlineshop sowie über www.lukullenz-pforzheim.de

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