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Das Absperrband am Tatort in Brötzingen.
Das Absperrband am Tatort in Brötzingen. © Meyer
Das Bild eines Lesers zeigt eine Polizeiabsperrung in der Nähe des Tatorts in Brötzingen.
Das Bild eines Lesers zeigt eine Polizeiabsperrung in der Nähe des Tatorts in Brötzingen. © Privat
26.05.2019

Nach Tod von 27-Jähriger in Brötzingen: Ehemann wird Haftrichter vorgeführt

Pforzheim. Nach dem tragischen Tod einer 27-Jährigen durch mehrere Messerstiche steht der Pforzheimer Stadtteil Brötzingen unter Schock. Der 37-jährige Ehemann ist dringend tatverdächtig und soll noch an diesem Sonntag dem Haftrichter vorgeführt werden.

Die Polizei wurde am Samstagabend von Zeugen verständigt und fand die lebensgefährlich verletzte Frau im Treppenhaus des Gebäudes in Brötzingen. Trotz umgehender Reanimation konnte das Leben der 27-Jährigen nicht gerettet werden, sie erlag kurze Zeit später ihren Verletzungen im Krankenhaus. Laut Polizeisprecher Rolf Merz wird der Ehemann nun dem Haftrichter vorgeführt, weitere Details dürfe er aber nicht nennen. Das sei Anweisung der Staatsanwaltschaft Pforzheim.

Tragische Vorfälle in Tiefenbronn und Brötzingen

Brötzinger tief betroffen

PZ-Informationen zufolge handele es sich bei der Toten und ihrem Ehemann um eine Familie aus der syrischen Community. Das Paar soll auch Kinder haben. Ein Nachbar soll demnach kurze Zeit nach der Tat vor Ort gewesen sein und noch versucht haben, zu helfen. Allgemein herrscht große Bestürzung in Brötzingen. Zahlreiche Leser hatten sich zudem bei PZ-news nach dem Geschehen erkundigt.

PZ-news berichtet erneut, sobald weitere Informationen bekannt sind.

Die Tat in Brötzingen ist nicht der einzige tragische Vorfall in der Region an diesem Wochenende. Ebenfalls am Samstag hat sich ein blutiges Familiendrama in Tiefenbronn zugetragen. Ein 60-Jähriger steht unter Verdacht, seine Frau und seinen achtjährigen Sohn getötet zu haben.

[Rückblick: Diese Tötungsdelikte erschütterten die Region - das waren die Urteile]