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Der „Goldene Anker“ dient seit vielen Jahren als Übungsrestaurant bei der Qualifizierung von Arbeitslosen.  Foto: PZ-Archiv, Ketterl 

Neues Konzept: Übungsrestaurant „Goldener Anker“ in Pforzheim erhält eine Perspektive

Pforzheim. Die Zukunft des Lehr- und Lernrestaurants „Goldener Anker“ ist trotz einiger Turbulenzen Ende vergangenen Jahres offensichtlich vorerst gesichert. Die Stadtverwaltung ist gerade dabei, eine Vorlage zu erarbeiten, die der Gemeinderat im Juli absegnen soll. Demnach hat der Träger Q-Prints & Service zusammen mit dem Jobcenter ein tragfähiges Konzept für eine Umstrukturierung erarbeitet.

Die stellvertretende Jobcenter-Leiterin Natalie Hohenstein hat das Konzept im vergangenen Fachausschuss vorgestellt. Demnach sollen künftig auf insgesamt 28 Plätzen bis zu 60 Arbeitslose unterschiedliche Maßnahmen durchlaufen können. Es soll neue Bereiche der beruflichen Kurzqualifizierung in Küche, Service und Verkauf geben.

Pforzheim

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Die Angebote beinhalten außerdem Praktika, modulare Grundausbildung sowie Ausbildung bis hin zu geförderten Arbeitsplätzen für Behinderte. Es sei gelungen, die Angebote für einen größeren Teilnehmerkreis zu öffnen und sie untereinander besser zu verzahnen, so lautet das Fazit von Hohenstein. Das Konzept solle währen der zweijährigen Förderdauer jährlich überprüft werden. Der Träger müsse sich um weitere Zuschussmöglichkeiten bemühen.

Mehr lesen Sie am Dienstag, 23. Juni, in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news.

Martina Schaefer

Martina Schaefer

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