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Die Feuerwache ist nur eines der Projekte, die auf dem Insel-Areal in Eutingen in Angriff genommen werden sollen.  Foto: Moritz 

Sporthalle, Feuerwache, Hort: Stadt schmiedet Pläne für Eutinger Insel-Areal

Pforzheim. Schulerweiterung, Drei-Feld-Sporthalle, Feuerwache – die Wunschliste für das Eutinger Insel-Areal ist lang. Über Wochen hat das Planungsamt die Bedarfe in den Fachämtern abgefragt, die Planungsgrundlagen erhoben und in einem Strukturkonzept zusammengeführt.

Ziele, Bedürfnisse und Projekte für das Eutinger Insel-Areal sind im Strukturkonzept laut städtischer Pressestelle aufgenommen, verortet und teils miteinander verbunden worden, um so eine Übersicht über deren Machbarkeit zu haben. Nun gilt es darauf basierend ein „Anforderungsprofil und Raumprogramm“ für die Fläche zwischen Karl-Friedrich-Schule und Sporthalle zu entwickeln.

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Eutinger blicken auf Verkehrsprobleme und Insel-Pläne

Betroffene Themenfelder des Strukturkonzepts, so die städtische Pressestelle weiter, seien die Schulerweiterung, eine Mensa, die Drei-Feld-Sporthalle mit Zuschauersitzbereichen, ein Hort mit zehn Gruppen, ein Kinder- und Jugendtreff, die Feuerwache Ost bei gleichzeitigen Überlegungen zum Freiflächenerhalt, Verkehr und Denkmalschutz.

Mehrere Szenarien und Planungsansätze für das Areal denkbar

Gleichzeitig soll alles auf „mögliche Synergien“, zum Beispiel durch Mehrfachnutzung, abgeklopft werden. Anhand der Bedarfe gebe es für das Areal mehrere mögliche Szenarien und verschiedene Planungsansätze, „die es im nächsten Schritt hinsichtlich der Flächenverfügbarkeit, der baulichen Möglichkeiten und möglicher Synergien zu konkretisieren gilt“, so Pressesprecher Stefan Baust.

Die Abstimmung mit den Fachbereichen sowie die Erarbeitung der Planungsaufgabe solle Anfang kommenden Jahres abgeschlossen sein. Für das erste Halbjahr ist dann ein „städtebauliches Werkstattverfahren“ angesetzt, für das die Mittel in Höhe von 50.000 Euro bereits im Haushalt 2021 angemeldet sind.

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Sporthalle und Kinderbetreuung: Insel-Pläne in Eutingen stecken noch in der Entwicklung

In diesem Verfahren werden mehre Büros aufgefordert, ein Entwicklungskonzept zu erarbeiten – und das in ständiger Rückkopplung mit der Verwaltung. „Dieser Werkstattcharakter hat für die Planung den Vorteil, dass die Aufgabenstellung und die Lösungsmöglichkeiten im Planungsprozess gemeinsam weiterentwickelt und reflektiert werden können“, sagt Baust. So sollen Grundlagen für weitere Entscheidungen geschaffen werden.

Jeanne Lutz

Jeanne Lutz

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