Bei der Veranstaltung zugeschaltet: Staatssekretär Patrick Rapp. Foto: Reinhardt
Pforzheim
Wirtschaft profitiert von kreativen Ideen bei der Frühjahrstagung im Pforzheimer Kreativzentrum
  • pm

Pforzheim. Aus ganz Deutschland sind Vertreterinnen und Vertreter von Fördereinrichtungen der Kreativwirtschaft zur Frühjahrstagung des Fördernetzwerks Kultur- und Kreativwirtschaft nach Pforzheim angereist. „Das Fördernetzwerk bündelt die Kompetenzen von Kreativwirtschaftsförderern aus ganz Deutschland und trägt somit in hohem Maße dazu bei, die Sichtbarkeit der Branche zu erhöhen. Ein regelmäßiger Austausch untereinander sowie mit den zuständigen politischen Entscheidungsträgern ist essenziell“, so Almut Benkert, Fachbereichsleiterin Kreativwirtschaft und Sprecherin des Netzwerks.

Zu Beginn schaltete sich Staatssekretär Patrick Rapp vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg für ein Grußwort hinzu und betonte die Bedeutung der Kreativwirtschaft für das Land: „Die Kreativwirtschaft ist ein bedeutender Wirtschaftsfaktor und als Innova-tionstreiberin auch für andere Branchen von großer Relevanz. Das bundesweite Fördernetzwerk Kultur- und Kreativwirtschaft leistet daher einen wichtigen Beitrag dazu, die Wirtschaft branchenübergreifend mit kreativen Ideen zu unterstützen. Bei den aktuellen Transformationsprozessen ist dies von besonderer Bedeutung.“

Einen Einblick in die Kreativwirtschaft vor Ort und die Aktivitäten des Fachbereichs Kreativwirtschaft in Pforzheim erhielten die Teilnehmenden bei einem Rundgang durch das EMMA-Kreativzentrum und den Alfons-Kern-Turm (A:K.T;) sowie bei zwei Unternehmensbesuchen: Die Schmuckdesignerin Jasmina Jovy begrüßte die Teilnehmer in ihrem kürzlich eröffneten Showroom im Kollmar & Jourdan-Haus und berichtete von ihrer Ausgründung aus dem EMMA, der Entwicklung ihres Schmucklabels und ihren Design- und Produktionsprozessen.

Anschließend besuchte die Gruppe das international agierende Designbüro yellow design im Melanchthonhaus. Geschäftsführer Alexander Schlag gab einen Einblick in das Unternehmen und die sich verändernden Anforderungen an Designagenturen.

„Wir waren begeistert zu sehen, welche Möglichkeiten der Standort Pforzheim für Kreativschaffende bietet, wie sie die Stadt gestalten und hier Traditionen in die Zukunft geführt werden“, so Josephine Hage, Projektleitung für Transfer bei Kreatives Sachsen und zweite Sprecherin des Netzwerks.

Weitere Informationen zum Netzwerk und den teilnehmenden Einrichtungen unterhttps://foerdernetzwerk-kreativwirtschaft.de/ 

Themen