nach oben
Selbst erfahrene Polizeibeamte erleben derartige Fälle glücklicherweise nur selten. Der 11-Jährige schwebt weiter in Lebensgefahr. Seine Mutter und den Bruder fanden Polizeibeamte tot im Haus der Familie.
Selbst erfahrene Polizeibeamte erleben derartige Fälle glücklicherweise nur selten. Der 11-Jährige schwebt weiter in Lebensgefahr. Seine Mutter und den Bruder fanden Polizeibeamte tot im Haus der Familie. © Symbolbild dpa
25.05.2019

60-Jähriger soll 38-jährige Frau und achtjährigen Sohn getötet haben

Tiefenbronn. Ein 60-Jähriger steht im dringenden Verdacht, seine 38-jährige Frau und seinen achtjährigen Sohn getötet zu haben. Am Samstag gegen 13.15 Uhr wurde der elfjährige Sohn des Ehepaars auf der Straße von einem Zeugen mit lebensgefährlichen Verletzungen gefunden.

Der Zeuge verständigte umgehend den Rettungsdienst und die Polizei. Die Beamten sprachen mit dem verletzten Jungen. Nach den Schilderungen des Elfjährigen wurden mehrere Streifenwagen zum Haus der Familie gerufen. Bei der folgenden Durchsuchung fanden die Beamten die 38-jährige Frau des dringend Tatverdächtigen und den achtjährigen Sohn tot im Wohnhaus auf. Der 60-Jährige konnte festgenommen werden. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht und soll morgen dem Haftrichter vorgeführt werden.

Der Elfjährige wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. Das Kriminalkommissariat Pforzheim hat die Ermittlungen übernommen.

Weitere Details - wie zur Nationalität des 60-Jährigen - gab die Polizei am Samstagabend nicht bekannt. Das Rote Kreuz war mit zwei Notarzteinsatzfahrzeugen, drei Rettungswagen, einem Krankentransportwagen, dem leitenden Notarzt, dem organisatorischen Leiter des Rettungsdienstes und ehrenamtlichen Mitarbeitern des Kriseninterventionsteams (Notfallseelsorge) vor Ort. Zudem war ein Rettungshubschrauber der DRF im Einsatz.

PZ-news berichtet, sobald weitere Details bekannt sind.

Auch in Pforzheim hat sich am Samstag ein blutiges Gewaltdelikt ereignet. Eine 27-jährige Frau soll von ihrem Ehemann mit mehreren Messerstichen getötet worden sein.

Tragische Vorfälle in Tiefenbronn und Brötzingen