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Die sinkenden Fallzahlen, eine Entspannung der stationären Situation und ausbleibende größere Ausbruchsgeschehen machen diese Entscheidung möglich.
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Region
Ab Montag keine nächtliche Ausgangssperre mehr im Kreis Calw
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Kreis Calw. Die Allgemeinverfügung des Landkreises Calw, die für das Kreisgebiet eine nächtliche Ausgangssperre von 21 bis 5 Uhr vorsieht, läuft zum 1. März (Montag) aus und wird nicht verlängert. Das hat der Kreis am Freitag in einer Pressemitteilung bekanntgegeben.

Die sinkenden Fallzahlen, eine Entspannung der stationären Situation und ausbleibende größere Ausbruchsgeschehen machen diese Entscheidung möglich. Das Sozialministerium Baden-Württemberg hatte unter bestimmten Voraussetzungen den Erlass einer Ausgangssperre in Landkreisen gefordert.

"Wir arbeiten weiterhin an der Umsetzung der Impfstrategie und werden zusätzlich das Schnelltest-Angebot im Landkreis ausweiten."

Calwer Landrat Helmut Riegger

Um das Infektionsgeschehen weiterhin eindämmen zu können, arbeitet der Landkreis Calw zusammen mit dem Deutschen Roten Kreuz derzeit an einer Schnellteststrategie, die Mitte nächster Woche starten soll.

„Ich bin froh, dass wir nach Analyse des aktuellen Infektionsgeschehens diesen Schritt machen können, der mit erheblichen Einschränkungen für die Bürgerinnen und Bürger im Landkreis Calw verbunden war. Wir arbeiten weiterhin an der Umsetzung der Impfstrategie und werden zusätzlich das Schnelltest-Angebot im Landkreis ausweiten“ so Landrat Helmut Riegger.

Damit ist die gesamte PZ-Region ab Montag nicht mehr von der nächtlichen Ausgangssperre betroffen. In Pforzheim und dem Enzkreis konnte diese aufgrund der Inzidenzen bereits aufgehoben werden. In Calw galt die Einschränkung seit Dezember.