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Club-Präsident Harald Maier, Fördervereins-Vorsitzende Astrid Dörfler, Pressereferentin Dörte Benoit und Projektleiter Herbert Müller (von links) hoffen auf viele Einsendungen für das Kochbuch. Erhältlich sein soll es vor Ostern.  Foto: Roller 

Lions Club Remchingen-Pfinztal plant Heimat-Kochbuch: Erlös für Tafelladen und „Menschen in Not“

Remchingen. Heimische Rezepte aus der Region für die Region, eingereicht von Restaurants und Menschen, die hier verwurzelt sind: Das ist das Konzept hinter dem neuesten Projekt des Lions Clubs Remchingen-Pfinztal. Ein hochwertiges, praktisches Kochbuch soll entstehen und unter dem Titel „Lieblingsrezepte. Lecker kochen – fröhlich genießen zwischen Pforzheim und Karlsruhe“ vielfältige Inspirationen für die eigene Küche liefern.

Restaurants und kochbegeisterte Privatpersonen aus der Region sind eingeladen, ihre Lieblingsrezepte einzureichen. Der Erlös aus dem Verkauf des Buchs geht an die PZ-Hilfsaktion „Menschen in Not“ und an regionale Tafelläden. „Ich hoffe, dass alle mit Begeisterung mitmachen“, sagt Dr. Herbert Müller, der die Leitung des Projekts übernommen hat. Von dem ehemaligen Sparkassen-Vorstandsvorsitzenden und Autor mehrerer Bücher stammt auch die Idee. Gekommen sei sie ihm bei der Lektüre des Lions-Magazins, in dem ein Artikel über einen Club stand, der bereits ein ähnliches Kochbuch auf den Weg gebracht hatte. „Da habe ich gedacht: Mensch, das wäre doch eine Sache auch für uns.“ Müller erkannte sofort, dass das Projekt das Potenzial bietet, alle Clubmitglieder einzuspannen. „Die wollen ja alle etwas Gutes tun.“

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Kultur

Pünktlich zur großen Auktion im Reuchlinhaus: Katalogbuch von Fero Freymark erschienen

Schnell stand für ihn fest: Es müssen heimische Rezepte sein, denn der Trend geht immer mehr zur Regionalität. Und es sollen neben Privatpersonen auch Restaurants aus der Gegend einbezogen werden. Letztere erhalten zusätzlich auf einer Werbeseite die Möglichkeit, sich in ansprechendem Rahmen zu präsentieren. Ein Konzept, das ankommt. Müller berichtet: „Wenn ich jemanden anspreche, heißt es immer sofort: Ja, da machen wir mit.“ Wie genau das Buch gestaltet wird, steht noch nicht fest. Sicher ist aber, dass es zwischen 100 und 150 Seiten haben soll, vielleicht auch ein paar mehr, wenn die Zahl der Einsendungen das hergibt.

Für einen Preis von 15 Euro will man es voraussichtlich vor Ostern verkaufen. Als Geschenk eignet es sich ebenso wie als Werbeträger – vor allem dann, wenn es einen eigenen Rezeptbeitrag enthält. Kein Wunder, dass schon jetzt 400 Exemplare verkauft sind. Müller hofft, dass es noch viel mehr werden. Schließlich wird der Erlös einem guten Zweck gespendet: zum einen an die PZ-Hilfsaktion „Menschen in Not“, die bereits seit vielen Jahren Bedürftige in der Region unterstützt. Und zum anderen an regionale Tafelläden. Dem in Remchingen hat der Lions Club schon öfter geholfen. Durch Corona habe die Inanspruchnahme noch einmal zugenommen, sagt die Vorsitzende des clubeigenen Fördervereins, Astrid Dörfler. Und Club-Präsident Harald Maier verweist auf den sozialen Gedanken, der bei den Lions immer im Mittelpunkt steht. 600.000 Euro hat der Lions Club Remchingen-Pfinztal in den 28 Jahren seiner Existenz an Spenden ausgeschüttet. Geld, das vor allem bei Veranstaltungen eingenommen wurde, etwa bei der Schmuck- und Kunst-Auktion oder beim Diner en blanc.

Maier freut sich, dass Müller mit dem Kochbuch „eine zündende Idee“ hatte, wie man in Zeiten ohne größere Veranstaltungen Gutes tun kann. Rezepte können bei Herbert Müller eingereicht werden: dr.herbertmueller@t-online.de, (07240) 45 30. Einsendeschluss ist der 30. November.

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