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Im Landratsamt des Enzkreises in Pforzheim diskutierten am Dienstagabend rund 100 Ehrenamtliche über Asylfragen.
Im Landratsamt des Enzkreises in Pforzheim diskutierten am Dienstagabend rund 100 Ehrenamtliche über Asylfragen.
26.09.2017

Nach Fall mit nacktem Spaziergänger: Ehrenamtliche Helfer diskutieren über Asylfragen

Enzkreis. Der Fall eines 22-jährigen Flüchtlings aus Gambia, der nackt durch Öschelbronn ging, schreckte vor zwei Wochen die Gemeinde auf. Die Behörden kennen keine einfache Lösung für so einen Fall, wie die PZ berichtete. Der Gambier ist hier bisher aus humanitären Gründen geduldet. Eine Rückführung in sein Heimatland ist wegen der seelischen Erkrankung nur schwer möglich. Der Mann wird wohl bald wieder aus der Psychiatrie entlassen. Die psychische Gesundheit der Flüchtlinge war am Dienstagabend auch ein Thema der sechsten Konferenz des Landratsamtes.

Das Interesse daran ist ungebrochen, freute sich Sozialdezernentin Katja Kreeb. „Viele von Ihnen sehe ich seit zwei Jahren immer wieder“, sagte sie: „Und ohne Sie wären wir nicht so weit wie heute.“

Das bedeute freilich nicht, dass nicht Berge an Aufgaben noch warten würden, gestand sie ein. Zum Beispiel eben die Lücke bei der psychiatrischen Betreuung. Janine Benson-Martin vom Gesundheitsamt erläuterte im Großen Sitzungssaal jedenfalls ein neues Programm zur Förderung der psychischen Gesundheit der Schutzsuchenden.

Außerdem informierte die Sozialdezernentin Katja Kreeb über den aktuellen Stand bei der Umsetzung des Paktes für Integration. Bildungskoordinator Valentin Damm stellte die Bildungsstrategie und den neuen Integrationsförderplan vor und Tatjana Briamonte-Geiser, Koordinatorin für das Studium von Geflüchteten im Regierungsbezirk Karlsruhe, berichtete über berufliche Perspektiven für junge Flüchtlinge. Die Zuwanderungszahlen waren dieses Jahr bislang stabil. Im August seien aber spürbar mehr Menschen gekommen – vor allem Afrikaner. 820 Asylsuchende insgesamt hat der Kreis derzeit in Unterkünften vorläufig untergebracht. 230 Personen haben eine Bleibechance. In der Anschlussunterbringung, einer Aufgabe, für die die Gemeinden zuständig sind, seien jetzt kreisweit rund 1650 Personen.

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Das alles beeindruckt Murksel nicht im Geringsten. Nach ihrer doofen Aussage: ich wuesste nicht, was wir anders machen sollten. Die Alte lebt echt im Elfenturm. Nach 12 Jahren abgehoben. mehr...

pforzheimer007
27.09.2017
Nach Fall mit nacktem Spaziergänger: Ehrenamtliche Helfer diskutieren über Asylfragen

[FONT=Helv][SIZE=2][FONT=Helv][SIZE=2]...insofern ist doch alles klar...aktuell ein wie auch immer geartetes bleiberecht....ganz einfach -> was würde in diesem fall mit einem ganz normalen deutschen passieren...weiterhin in die klapse....eine wie auch immer geartete betreuung...usw... [/SIZE][/FONT][/SIZE][/FONT] mehr...

BadnerBube
27.09.2017
Nach Fall mit nacktem Spaziergänger: Ehrenamtliche Helfer diskutieren über Asylfragen

Wegen einem nackten Neger braucht man doch kein so Aufsehen machen, den Anblick kennt man doch von diversen Reportagen über Afrika. Nackt sein an sich finde ich auch nicht wirklich schlimm. Dass er psychisch gestört ist kann ich mir kaum vorstellen, immerhin hat er den Weg von Afrika bis hier her geschafft. Das wird wohl eher vorgetäuscht sein um hier bleiben zu dürfen. mehr...

Anais
27.09.2017
Nach Fall mit nacktem Spaziergänger: Ehrenamtliche Helfer diskutieren über Asylfragen

Das wird man jetzt doch wohl wieder sagen dürfen! mehr...