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Die Windkraft spaltet die Gemüter in Engelsbrand. Hier zu sehen das Windrad in Langenbrand. Archiv foto: Meyer 

Nach Schwelbrand: Was passiert jetzt mit dem kaputten Windrad in Langenbrand?

Schömberg-Langenbrand. Die Windkraftanlage bei Langenbrand dreht sich nun rund 20 Jahre lang. Seit Anfang Februar stehen die Rotoren jedoch still. Ein Schwelbrand hat die Technik außer Gefecht gesetzt (die PZ hat berichtet). In einer Gemeinde, in der sich Gegner und Befürworter der Windkraft schon lange nahezu unversöhnlich gegenüberstehen, flammt nun wieder die Frage nach der Zukunft des Windrads auf. So auch in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats.

Den Anfang machte während der Einwohnerfragestunde Wolfgang Arnold von der Langenbrander Bürgerinitiative „Abstand zur Windkraft“. Die Anlage sei „hochgradig gefährlich“. Das darin verbliebene Hydrauliköl stelle ein Risiko für den Wald dar.

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Über 20 Jahre alte Windkraftanlage auf der Langenbrander Höhe durch Schwelbrand außer Betrieb

Prowind hatte bereits vor wenigen Tagen betont, das Windrad wieder in Betrieb nehmen zu wollen. Das sei aber auch eine wirtschaftliche Frage, sagt Helber im PZ-Gespräch.

CDU-Gemeinderat Ehnis will Windrad noch in diesem Jahr abbauen lassen

Die Anlage sei Schrott und eine Gefahr. Dem Betreiber müssten die Daumenschrauben angesetzt werden, so CDU-Gemeinderat Andreas Ehnis. Er warf den Gedanken über einen Antrag in die Runde, dass das Windrad noch in diesem Jahr abgebaut werden müsse.

Laut Helber müsse dafür jedoch nachgewiesen werden, dass von dem Stahlturm eine Gefahr ausgeht. Ein von der Versicherung bestellter Gutachter habe attestiert, dass alles in Ordnung sei.

Den ausführlichen Artikel mit den kompletten Stellungnahmen der Akteure lesen Sie am 2. Juli in der „Pforzheimer Zeitung“ Ausgabe Nordschwarzwald oder im E-Paper auf PZ-news.

Dennis Krivec

Dennis Krivec

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