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Auch der FC Nöttingen und der 1. CfR Pforzheim profitierten vom vorzeitigen Abbruch der Saison. 

PZ-news erklärt: Das sind die Gewinner und Verlierer des vorzeitigen Saisonabbruchs des BFV

Pforzheim. Am 20. Juni hatten sich die Delegierten des Badischen Fußballverbandes (BFV) im Ramen eines außerordentlichen Verbandstages darauf geeinigt, die Saison 2019/2020 in Folge der Coronakrise vorzeitig abzubrechen und - wie beispielsweise auch in der Handball-Bundesliga - anhand einer sogenannten Quotienten-Regelung zu werten.

Dabei werden die, bis zum Zeitpunkt des Abbruchs geholten, Punkte durch die Anzahl der absolvierten Spiele geteilt. Als weitere Konsequenz einigte sich das höchste Gremium des Badischen Fußballverband bei der Sitzung in der Sportschule Schöneck in Karlsruhe darauf, dass es in dieser Spielzeit zwar Aufsteiger, aber keine Absteiger geben wird, was auch im Kreis Pforzheim vielerorts für große Freude aber auch Erleichterung sorgte.

Als Aufsteiger stehen neben dem SV Huchenfeld aus der Kreisliga auch der FV Knittlingen (Kreisklasse A1), die Kickers Pforzheim (Kreisklasse A2), Viktoria Enzberg und der FC Ispringen II (Kreisklasse B1), der VfL Höfen und der SV Büchenbronn II (Kreisklasse B2) sowie der FV Hellas Mühlacker (Kreisklasse C1), der SV Neuhausen II (Kreisklasse C2) und die zweite Mannschaft der Kickers Pforzheim (Kreisklasse C3) fest. 

Sport regional

Pandemie verscheucht Abstiegsgespenst: Wie Fußballmannschaften aus dem Kreis Pforzheim vom Saisonabbruch profitieren

1. CfR Pforzheim und FC Nöttingen profitieren vom Abbruch

Durch den Verzicht auf Absteiger sind zugleich auch all die Mannschaften gerettet, welche sonst den Gang in eine tiefere Spielklasse antreten hätten müssen. Beispielhaft dafür steht SV Büchenbronn in der Landesliga, den zum Zeitpunkt der Unterbrechung bereits sieben Zähler auf den Relegationsplatz trennten.

Auch die beiden Oberligisten 1. CfR Pforzheim und FC Nöttingen können folglich aufatmen. Lediglich zwei Punkte Vorsprung auf die Abstiegsplätze hatte der FCN zum Zeitpunkt des Abbruchs, beim CfR waren es gar lediglich sieben Tore.

BFV verzichtet auf Relegationsspiele

Doch wo es Gewinner gibt, existieren zwangsläufig auch immer Verlierer. In diesem Fall waren dies die Mannschaften, die auf einem Relegationsplatz für einen möglichen Aufstieg rangierten. Zwar stimmten die Delegierten in Karlsruhe dafür, einen Aufsteiger aus Aufstiegsrunden per Quotient zu ermitteln, Relegationsteilnehmern wurde gleichzeitig aber kein Aufstiegsrecht eingeräumt.

So kommt es, dass beispielweise die GU Türkischer SV Pforzheim auch in der kommenden Saison weiter in der Kreisliga antreten muss und das nur aufgrund der im Vergleich zum SV Huchenfeld schlechteren Tordifferenz.

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Sven Sartison

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