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Zahl der Handwerksbetriebe legt wieder leicht zu

Starkes Zusammenspiel: Handwerksbetriebe und deren Zahl an Auszubildenden gehen nach oben. FOTO: AUREMAR - STOCK.ADOBE.COM

Zahl der Handwerksbetriebe legt wieder leicht zu

Während es mehr Gebäudereiniger und Kosmetiker gibt, sinkt die Zahl der zulassungspflichtigen Handwerksbetriebe weiter. Doch es gibt in diesem Sektor auch positive Nachrichten - unter anderem auch aus dem Bereich der Ausbildung.

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Die Zahl der Handwerksbetriebe ist erstmals seit längerer Zeit wieder leicht gestiegen. Ende Juni waren 145.266 Betriebe eingetragen, wie Landeshandwerkspräsident Rainer Reichhold in Stuttgart mitteilte. Seit Jahresanfang sei der Bestand damit um 942 Betriebe oder 0,7 Prozent gewachsen. Ein stärkeres Plus hatte es zuletzt im ersten Halbjahr 2021 gegeben. 

Reichhold sagte: „Dass mehr Betriebe hinzukommen und zugleich weniger vom Markt verschwinden, ist ein gutes Signal.“ Die Zahlen zeigten aber auch, dass sich die einzelnen Bereiche sehr unterschiedlich entwickelten. 

Die Zunahme der Betriebe konzentriert sich weiterhin vor allem auf das zulassungsfreie Handwerk. Das sind Berufe, die ohne Meisterbrief ausgeübt werden dürfen. Dort stieg der Betriebsbestand seit Jahresbeginn um 3,5 Prozent. Die größten Zuwächse verzeichneten wie in den Vorjahren die Gebäudereiniger und Kosmetiker. Dahinter folgten die handwerksähnlichen Bodenleger und die Fotografen. 

Anders sieht es hingegen im zulassungspflichtigen Handwerk aus. Hier waren zum Stichtag 88.476 Betriebe eingetragen, 596 beziehungsweise 0,7 Prozent weniger als zu Jahresbeginn. Der Rückgang fiel geringer aus als im Vorjahreszeitraum. Positive Ausnahmen gibt es dem Verband zufolge auch hier: Die Elektrotechniker legten um 99 Betriebe zu. Bei den Friseuren gab es mit einem Plus von 35 erstmals seit drei Jahren wieder einen Zuwachs. Auch bei den Kraftfahrzeugtechnikern ging es mit 30 zusätzlichen Betrieben erstmals seit 2021 wieder aufwärts. 

Im baden-württembergischen Handwerk sind zu Beginn des Ausbildungsjahres erneut mehr Lehrverträge abgeschlossen worden. Mit 17.342 neuen Verträgen verzeichne man ein Plus von drei Prozent gegenüber dem Vorjahr, teilte der Verband Handwerk BW mit. Auf einem Arbeitsmarkt, der sich durch Künstliche Intelligenz tiefgreifend verändere und auf dem selbst viele bislang als sicher geltende akademische Berufe unter Druck gerieten, gewinne das Handwerk wieder an Attraktivität. 

Handwerkspräsident Rainer Reichhold wertete die Entwicklung als positives Signal für die Betriebe und die Fachkräftesicherung: „Dieser Rückenwind kommt zur richtigen Zeit. Hinter jedem neuen Ausbildungsvertrag steht ein junger Mensch, der sich bewusst für einen Beruf mit Zukunft entscheidet“. Die Zahl der Neuverträge zieht bereits seit mehreren Jahren an. 

Trotz des jüngsten Zuwachses sind den Angaben nach aber weiterhin viele Ausbildungsplätze unbesetzt. Der Ausbildungsmarkt bleibe auch nach dem 1. September in Bewegung. In den kommenden Wochen könnten noch weitere Verträge geschlossen werden. Auch ein späterer Einstieg sei möglich, hieß es.Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur adipiscing elit. Fusce facilisis mauris bibendum purus laoreet placerat. Donec eget congue enim. Maecenas non dignissim nisl, vitae vulputate quam. Phasellus ac libero mi. Donec faucibus tellus vitae elit suscipit laoreet. Etiam lacinia fringilla eros, eu lobortis turpis euismod id. Phasellus consequat dolor id erat lacinia, dignissim ornare dui pretium. Ut in nunc quis magna egestas tempus. Praesent vel tincidunt diam. Ut ultrices efficitur mollis. Morbi ligula lacus, commodo ut dui non, sollicitudin dignissim purus. Donec accumsan nisl tellus. Sed aliquet orci placerat ex volutpat pulvinar.


FOTO: HEINRICH ROSS GMBH
FOTO: HEINRICH ROSS GMBH

„Was wir bauen, kann man anfassen - Handwerk ist einer der wenigen Wirtschaftszweige, in denen der Mehrwert für die Gesellschaft am Ende des Tages sichtbar vor einem steht. Wir lernen dabei aus dem, was Generationen vor uns errichtet haben, und schaffen hier in der Region etwas, das auch noch unseren Kindern dient.“

René Talmon,
Geschäftsführung Heinrich Ross GmbH