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Seit 2014 ist der Energieausweis Pflicht. Wer beim Verkauf oder der Vermietung einer Immobilie nicht daran denkt, muss mit einem hohen Bußgeld rechnen, warnt der Mühlacker Immobilienkaufmann und Immobilienmakler Carsten Jurende.  Foto: Privat 

Carsten Jurende: Gebäudesteckbrief und Pflicht - nichts geht ohne Energieausweis

Sie wollen eine Immobilie verkaufen oder neu vermieten? Und Sie wollen dabei keinen Fehler machen? Dann sollten Sie wissen, dass Sie für Verkauf und Vermietung einen Energieausweis benötigen. Dass dieses Pflicht-Dokument keine Lappalie ist, erkennen Sie schon an der Höhe des Bußgeldes für Verkäufer oder Vermieter: Bis zu 15.000 Euro kann das Bußgeld betragen, wenn kein Energieausweis vorgelegt werden kann. Die gute Nachricht: Ihr Immobilienmakler hilft Ihnen nicht nur bei der Erstellung dieses Dokumentes, sondern auch bei allen anderen organisatorischen und gesetzlichen Hürden.

Energieausweis – Gebäudesteckbrief und Pflicht

„Seit 2014 ist der Energieausweis als Steckbrief eines Wohngebäudes Pflicht. Das Dokument liefert Daten zur Energieeffizienz und zu anfallenden Energiekosten einer Immobilie“, so der Mühlacker Immobilienkaufmann und Immobilienmakler Carsten Jurende. Damit soll für Käufer und Mieter mehr Transparenz für mögliche Betriebskosten geschaffen werden. Für den Besitzer der Immobilie könne eine gute Bewertung im Energieausweis auch ein verkaufsförderndes Argument sein.

So müssen bereits beim Inserieren des Angebots die Daten aus dem Energieausweis angegeben werden, und bei der Besichtigung muss der Energieausweis ebenfalls vollständig und farbig vorliegen, erklärt Carsten Jurende. Passiere das nicht, drohe ein hohes Bußgeld. Ausgenommen von der Pflicht sind nur ganz wenige Immobilien, solche, die unter Denkmalschutz stehen, Abrisshäuser und sehr kleine Gebäude mit einer maximalen Nutzfläche von 50 Quadratmetern.

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Carsten Jurende: Optimale Immobilienbewertung fördert den Verkaufserfolg

Welche Energieausweis-Varianten gibt es?

Es gibt grundsätzlich zwei Varianten, die allerdings häufig zu unterschiedlichen Einschätzungen über den Energiestandard führen, weil die notwendigen Daten auf unterschiedlichen Wegen erhoben oder berechnet werden. Bedarfsausweise sind meistens teurer als Verbrauchsausweise, haben aber auch mehr Aussagekraft. In der Regel sind alle Arten von Energieausweisen 10 Jahre lang gültig.

--- Verbrauchsausweis

Der Vorteil für Käufer und Mieter: Der Verbrauchsausweis basiert auf den tatsächlichen Verbrauchsdaten der vergangenen drei Abrechnungsperioden. So kann der eigene Energieverbrauch besser eingeschätzt werden. Der Vorteil für den Immobilienbesitzer: Der Verbrauchsausweis kann recht einfach und kostengünstig erstellt werden und ist je nach Ergebnis ein zusätzliches Argument für Verkauf und Vermietung. Ein Nachteil beim Verbrauchsausweis: Die Kennwerte sind stark vom Heizverhalten der Bewohner abhängig.

Der Verbrauchsausweis ist generell zulässig für Mehrfamilienhäuser mit mindestens fünf Wohneinheiten sowie Wohnhäuser, die schon die Wärmeschutzverordnung von 1977 einhalten.

--- Bedarfsausweis

„Beim Bedarfsausweis wird der theoretische Energiebedarf eines Gebäudes durch eine Vor-Ort-Beurteilung von einem Energieausweis-Experten ermittelt“, so der Mühlacker Immobilienspezialist. Die Beurteilung unterliegt alleine den baulichen Aspekten wie beispielsweise Baujahr, Gebäudegröße, technischen Daten der Heizungsanlage sowie die Qualität der Fenster sowie der Dämmung. 

Der Bedarfsausweis ist verpflichtend für ältere Gebäude mit höchstens vier Wohneinheiten, bei denen die Wärmeschutzverordnung von 1977 nicht erfüllt ist.

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*oder nachträglich modernisiert auf Niveau der Wärmeschutzverordnung 1997 (WSchW 1997)

Was bedeuten die Energiekennziffern?

„Das ist die Idee hinter dem Energieausweis: Mit den Energiekennzahlen soll ein Vergleich der energetischen Beschaffenheit von Gebäuden deutschlandweit möglich sein“, sagt Immobilienmakler Jurende. Diese Energiekennzahlen würden jedoch keinen unmittelbaren Rückschluss auf den künftig zu erwartenden Energieverbrauch und die Energiekosten zulassen, „weil diese von vielen Faktoren abhängen, die für die Ausweiserstellung aber keine Rolle spielen“, so der Mühlacker Immobilienkaufmann.

Basis für die Energieausweise ist für den Zeitraum zwischen 2009 und Oktober 2020 die jeweils gültige Version der Energieeinsparverordnung (EnEV). Seit November 2020 gilt das Gebäudeenergiegesetz (GEG).

Es ist schwierig, die Referenzwerte älterer Energieausweise mit neueren zu vergleichen. Denn die Kennziffern wurden bis zum Jahr 2014 unterschiedlich bewertet. Das zeigt sich auch am Beispiel eines Farbbands und der Einordnung des Hauses in eine Energieeffizienzklasse (A+ bis H). In Ausweisen, die bis zum Jahr 2014 ausgestellt wurden, werden viele Gebäude positiver bewertet als in neueren. Deshalb ist es beim Vergleich von Gebäuden auch wichtig zu wissen, wann der Energieausweis ausgestellt wurde. „Eine wichtige Kennziffer, der so genannte Endenergiebedarf des Gebäudes, wird jedoch auch in älteren Ausweisen nach dem gleichen Verfahren berechnet wie aktuell. Dieser Zahlenwert ist in Bedarfsausweisen unterhalb des Bandtachos auf Seite 2 zu finden“, gibt Jurende einen Tipp für Käufer und Mieter.

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Wie erhalten Immobilienbesitzer einen Energieausweis?

„Grob gesagt kostet ein Energieausweis je nach Art des Ausweises sowie Art des Gebäudes zwischen 100 Euro und maximal 500 Euro. Wenden Sie sich als Immobilienbesitzer nur an seriöse Anbieter, die eine besondere Qualifikation für die Ausstellung eines Energieausweises besitzen“, warnt Carsten Jurende. Der erfahrene Immobilienmakler kooperiert mit seriösen Spezialisten. Über seine Webseite www.jurende-immobilien.de kann man bequem Kontakt aufnehmen und einen Energieausweis nachfragen.

„Je nach Energieausweis-Art erheben wir die notwendigen Daten via Telefon oder in einem Vor-Ort-Termin mit einem unserer Kooperationspartner. Und innerhalb weniger Tage nach der Datenaufnahme erhalten meine Kunden  Ihren fertigen Energieausweis“, erklärt Carsten Jurende.

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Carsten Jurende

Telefon: 07041 80 89 710

E-Mail: cj@jurende-immobilien.de

Webseite: www.jurende-immobilien.de