Pforzheim. Polizeiautos vor der Schlössle-Galerie – in den vergangenen Tagen fast ein typisches Bild vor dem Einkaufszentrum am Leopoldplatz. Am Dienstag ging es dann ruhiger zu. Das könnte dem Regenwetter geschuldet sein – oder der vermehrten Polizeipräsenz. Damit wurde mittlerweile auf die Scharen von Asylbewerbern und jugendlichen Migranten reagiert, die sich dort fast täglich versammeln und die dafür sorgen, dass sich Passanten unwohl fühlen.
„Es hat in der vergangenen Woche ein Gespräch mit der Betreiberin der Schlössle-Galerie gegeben, in dem gemeinsam erörtert wurde, wie man das Problem lösen kann“, sagt der Erste Bürgermeister Dirk Büscher auf Nachfrage der PZ. Weil die Situation bekannt sei, habe man außerdem die Vereinbarung mit der Polizei getroffen, dort die Präsenz zu erhöhen. Die City-Streife ab dem zweiten Halbjahr 2018 zeitlich auszudehnen nennt er als weiteren Baustein, der dazu beitragen soll, vor der Schlössle-Galerie für Ruhe zu sorgen. Dafür warb er auch am Dienstagabend in der Sitzung des Finanzausschusses bei den Stadträten. Bislang stehen für den Einsatz der City-Streife laut Stadtverwaltung im Jahr 2018 insgesamt 40 000 Euro zur Verfügung. Dieses Budget ermögliche den Einsatz an drei Abenden pro Woche. Dieser zeitliche Umfang soll dem Vorschlag der Verwaltung nach auf weitere Wochentage und auch auf Nachmittagsstunden ausgedehnt werden.
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