Pforzheim. Ab Januar 2020 nimmt das neue Polizeipräsidium Pforzheim seinen Betrieb auf. Ab Januar 2019 sollen Umbau- oder Erweiterungsarbeiten an der früheren Polizeidirektion Pforzheim und am Polizeirevier Pforzheim-Nord die Möglichkeiten für den reibungslosen Präsidiumsbetrieb schaffen. Aber wo sollen die Beamten übergangsweise ausquartiert werden? Es würde ja keinen Sinn machen, über 2000 Quadratmeter Nutzfläche für Polizeibüros anzumieten, wenn das Ganze nicht an einem Stück wäre, sagt Pia Riegert-Matt, Chefin des Amts Vermögen und Bau. Doch wer hat eine so große Immobilie, die leer steht?
Da gibt’s nicht viel. Das ehemalige Thales-Gebäude zum Beispiel, früher SEL, noch früher Schaub Lorenz, zuletzt Sammelunterkunft von Asylsuchenden, zurzeit leerstehend, weil die Flüchtlingswelle abebbte. Eigentümer des 26.000 Quadratmeter großen Gebäude-Komplexes an der Östlichen/Ostendstraße ist Werner Koch, erfolgreicher Unternehmer mit Firmensitz in Ispringen und Großsponsor des CfR Pforzheim. „Unser Architekt kümmert sich schon“, sagt Koch auf PZ-Anfrage.
Karl Zeitler also („Arcadia“) soll’s richten – wie auch den Umbau des Areals zur Enz hin für Hochschulzwecke. Die Fakultät für Technik, sagt Koch, soll für praxisorientiertes Lernen umgebaute Räumlichkeiten nutzen. „Dann klappt’s doch mit dem Berufsstart viel besser“, so der Unternehmer, der wie alle Wirtschaftslenker angewiesen ist auf qualifizierte Fachkräfte.
Mehr darüber lesen Sie am Mittwoch in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.
Konkrete Zahlen zum Polizei-Umbau in Pforzheim und Calw
Polizeipräsidium Pforzheim ab 2020 mit rund 1000 Beschäftigten
Polizeipräsidium Pforzheim: Rechtfertigung für Kripo-Standort Calw


