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Symbol foto: Daniel Karmann/dpa 

Rassismus beschäftigt SPD-Genossen in Pforzheim

Pforzheim. Die Pforzheimer SPD kommt nicht zur Ruhe: Wie bereits berichtet, liegt die Ursache nicht nur in dem organisatorischen Chaos bei der Mitgliederversammlung und Delegiertenwahl für die im Herbst bevorstehende Nominierung der Landtags- und Bundestagskandidaten. Die Anhänger des Parteirebellen Uwe Hück, die mit diesem unter Protest das CCP verließen, sind empört, dass rassistische Äußerungen gefallen sein sollen wie „Schwarzköpfe“ oder „Uwes Türken“. So sagt es der türkischstämmige Esad Esmer (28), SPD-Ortschaftsrat in Eutingen.

Ein anderer ist Simeon Dannheim, Ortsvereins-Vize und potenzieller Gegenkandidat für Katja Mast im Rennen um die Bundestagskandidatur. Er könne, schreibt Dannheim in einer Pressemitteilung, Esmers Vorwürfe weder bestätigen noch zurückweisen. Er sei zu weit weg gesessen, wolle aber, dass den Vorwürfen nachgegangen werde. „Scheinbar rassistische Äußerungen können wir alle in der SPD nicht akzeptieren und hinnehmen“, sagen auch die Ortsvereins-Chefin Johanna Kirsch und Ralf Lauer von der „SPD-Akademie Bündnis Enzkreis & Pforzheim“. Sie beschwören „eine neue Kultur des Miteinanders“ anstelle „weiterer öffentlicher Auseinandersetzung“.

Mehr über SPD und Rassismus lesen Sie am Freitag. in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news.

Olaf Lorch-Gerstenmaier

Olaf Lorch-Gerstenmaier

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