Bad Liebenzell. Rund 4500 Besucher sind dieses Mal in den Nordschwarzwald gekommen. Diese Zahl teilen die Veranstalter von der Liebenzeller Mission selbst mit. In diesem Jahr stand das Festival unter dem Motto „Nicht zu stoppen“. Seit mehr als 90 Jahren veranstaltet die Liebenzeller Mission Kindermissionsfeste.
Zum Programm gehörten eine aufwendig gestaltete Bühnenshow, Mitmach- und Bewegungslieder mit der Band der Pforzheimer Stadtmission sowie biblische Geschichten. Dabei durfte gehüpft, getanzt und gelacht werden. Für das Fest wurde extra ein Theaterstück entwickelt mit Live-Elementen, Schauspielern, Spezialeffekten auf der Bühne und Video-Einspielern.
Dabei ging es um den Fuchs Mäxi, der nach Bangladesch fliegen möchte. Mäxi hat aber Probleme mit seinem Flugzeug und muss notlanden. Er begegnet den Schulkindern Lina, Joel und Nora, die versuchen, sein Flugzeug wieder startklar zu machen. Mäxi erzählt ihnen, warum er nach Bangladesch reisen will:
„Mission gibt es, weil Gott alle Menschen liebt, egal in welchem Land sie leben. Deshalb machen Menschen sich auf den Weg, um anderen Hoffnung zu bringen und ihnen von Gott zu erzählen.“
So sieht das die Mission selbst und spricht von Bildungsmöglichkeiten für Kinider, praktische Hilfe – aber auch von der Gründung christlicher Gemeinden. Am Ende schaffen es Lina Joel und Nora, das Flugzeug zu reparieren.


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Jugendsozialarbeiter Raphael Nonnenmann erzählte die biblische Geschichte von Paulus und Silas im Gefängnis. Gott habe sie befreit, weil er wollte, dass seine Botschaft mehr Menschen erreicht: „Gott ist nicht zu stoppen.“ Aus Liebe zu den Menschen habe er sich eine besondere „Rettungsaktion“ überlegt:
„Jesus kam auf die Erde für all das, was wir Menschen falsch machen.“
In einer Erlebniswelt mit XXL-Spielstraße und 80 Stationen konnten sich die Kinder in der Mittagspause austoben oder kreativ sein: Kleine Flugzeuge basteln, Bobbycar- und Kettcar-Rennen, Actionwald, Puste-Postkarten, Schwimmnudel-Duell oder „Mega-Baustelle“ mit mehreren Tausend Holzklötzen. An einigen Stationen konnten die Kinder die Missionare mit Fragen löchern. Die Mehrzahl der Kinder kam mit Kindergottesdienst-, Jungschar- oder Pfadfinder-Gruppen zum Fest nach Bad Liebenzell, einige auch zusammen mit ihren Familien. Die meisten Besucher reisten aus Baden-Württemberg, Hessen und Bayern an. Rund 200 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer machten das Fest möglich.
Die Liebenzeller Mission ist weltweit mit rund 250 Mitarbeitern in rund 30 Ländern aktiv.


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