Neuenbürg. Mitte Juli öffnet das Freibad Neuenbürg wieder. Das hat der Gemeinderat in seiner Sitzung am Dienstagabend so beschlossen. Und das trotz hoher Kosten, die erwartet werden. Denn für eine Öffnung unter Corona-Schutzbedingungen rechnet die Stadtverwaltung hinsichtlich zusätzlichem Personal und Security-Mitarbeitern sowie Materialien zur Einhaltung der Hygienevorschriften mit Mehrkosten von knapp 500.000 Euro.
Zugleich sinken die Einnahmen durch die Eintrittsgelder von den üblichen 100.000 Euro im Jahr auf etwa 30.000 Euro in dieser Saison – bedingt durch eine begrenzte Besucherzahl und Einzel- statt Jahreskarten. Das war der Sitzungsvorlage zu entnehmen. Dort war weiter ausgeführt, dass das Bad auf einen Betrieb unter Corona-Schutzbedingungen noch nicht vorbereitet sei. Dies sei erst Mitte Juli der Fall, so dass sich die Saison auf zwei Monate reduzieren wird. Die Gemeinderäte appellierten für einen früheren Start. Ob dies möglich ist, muss noch geklärt werden.
Nachdem das Waldfreibad Calmbach seit gut einer Woche wieder geöffnet ist, hat sich Neuenbürg als zweite Gemeinde im Enztal für einen, wenn auch verspäteten Start in die Badesaison entschieden. Verbundpartner Höfen hatte bereits Ende Mai angekündigt, das Bad geschlossen zu lassen.


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