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Zahlreiche tote Schafe werden im April von Vertretern der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg und der Forstverwaltung Calw in Bad Wildbad untersucht.
Zahlreiche tote Schafe werden im April von Vertretern der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg und der Forstverwaltung Calw in Bad Wildbad untersucht. © dpa-Archiv
10.09.2018

Drei tote Schafe im Kreis Rastatt - Wolf im Verdacht

Gernsbach. In Gernsbach (Kreis Rastatt) hat vermutlich ein Wolf drei Schafe gerissen. Gewissheit könne aber erst eine genetische Untersuchung bringen, teilte das Umweltministerium am Montag mit.

Die Analyse durch das zuständige Senckenberg-Institut werde etwa zwei Wochen dauern. Den Angaben zufolge hatte ein Schafhalter aus dem Gernsbacher Stadtteil Reichental am Freitag zwei tote Tiere auf seiner Weide entdeckt. Ein drittes Schaf starb später an seinen Verletzungen. Mitarbeiter der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt (FVA) sicherten sogenannte Rissabstriche und schickten sie zur Untersuchung an das Senckenberg-Institut.

Der jüngste nachgewiesene Wolfsriss im Südwesten mit zwei toten Schafen ereignete sich Ende Juli in Baiersbronn-Huzenbach (Kreis Freudenstadt). Er geht nach FVA-Erkenntnissen auf das Konto des Wolfes GW852m. Dieses Tier könnte auch die Schafe von Gernsbach getötet haben. Ebenso wie Bad Wildbad befindet sich Gernsbach in dem etwa 3700 Quadratkilometer großen Gebiet im Nordschwarzwald, das vom Ministerium zur «Förderkulisse Wolfprävention» erklärt wurde.

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