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Hässliche Schmiererei oder aufmunternder Blickfang? Das „Lach mal“-Graffiti wurde 2018 nahe der Kreuzung Heinrich-Wieland-Allee/Hohenzollernstraße gesprüht.  Foto: Meyer 

WiP/Die Linke unterstützt Sarows Forderung nach legaler Graffiti-Kunst - und verweist auf eigenen Antrag

Pforzheim. Die Stadträte von WiP/Die Linke unterstützen in einer Pressemeldung Stadtrat Andreas Sarows Forderung nach legaler Graffiti-Kunst im öffentlichen Raum - verweisen jedoch auf einen eigenen Antrag vom März 2018 mit demselben Inhalt. Teil dessen sei gewesen, dass alle Akteure - wie Polizei, Anti-Graffiti-Mobil oder das Haus des Jugendrechts - in einen Dialog darüber eingebunden werden.

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„Unseres Wissens haben auch Gespräche stattgefunden. Im Kulturausschuss war 2018 die Aussage, das Thema wird weiterverfolgt. Insofern fordern wir, dass die Stadtverwaltung einen aktuellen Sachstand im nächsten Kulturausschuss berichtet und dieses Thema wieder aufgenommen wird“, so Claus Spohn und Christof Weisenbacher.

"Es ist wenig sinnvoll wie in der Vergangenheit gegenseitige Drohungen auszusprechen."

Claus Spohn und Christof Weisenbacher, Stadträte von WiP/Die Linke

Die beiden Stadräte appellieren dazu an alle Beteiligten weniger „dogmatisch zu agieren“ und statt Fronten zu bilden lieber Brücken zu bauen.

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„Es ist wenig sinnvoll wie in der Vergangenheit gegenseitige Drohungen auszusprechen“, so die Räte. Denn beide Anliegen hätten ihre Daseinsberechtigung: „Die Arbeit des Anti-Graffiti-Mobils ist beachtenswert, wenn auch nichts Heiliges. Legale Graffiti-Kunst ist genauso wichtig, um echte Street-Art im öffentlichen Raum erlebbar zu machen.

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