nach oben
Hier soll sich die brutale Attacke abgespielt haben: An der Mönsheimer Straße - Ecke Am Flachter Pfad.
Hier soll sich die brutale Attacke abgespielt haben: An der Mönsheimer Straße - Ecke Am Flachter Pfad.
Foto: Symbolbild
Foto: Symbolbild © dpa
30.03.2018

Nach Messer-Attacke in Heimsheim: Eine Nachbarin des Opfers berichtet

Heimsheim. Nach dem schlimmen Vorfall in Heimsheim am Donnerstagnachmittag, bei dem ein 32-jähriger Mann auf seine Ex-Frau eingestochen haben soll, hat eine Nachbarin des Opfers gegenüber PZ-news berichtet, was sie von der Tat mitbekommen hat.

Laut der Frau soll sich der blutige Vorfall in unmittelbarer Nähe zur Wohnung des Opfers abgespielt haben. Gegen 16 Uhr habe sie Schreie gehört und sei auf die Straße gegangen. Eine weitere Nachbarin hätte berichtet, dass ihr die Kinder des Opfers panisch entgegen gerannt seien. Offenbar hätten die Kinder gesagt, ihr Vater würde die Mutter schlagen.

Die Nachbarin erklärte gegenüber PZ-news zudem, dass sie bereits des Öfteren beobachtet habe, wie der Ex-Mann des Opfers vor deren Haus gestanden habe. Auch an jenem Donnerstag, an dem die furchtbare Tat geschah, habe sie ihn bereits gegen 14.30 Uhr auf einer Treppe nahe des Hauses warten gesehen.

Mit erheblichen Schnittverletzungen ist am Donnerstag kurz nach 16 Uhr eine 28-jährige, aus Afghanistan stammende Frau an der Mönsheimer Straße in Heimsheim aufgefunden worden. Die Verletzte kam unter Einsatz eines Notarztes mit Rettungsteam in ein Krankenhaus, wobei derzeit offenbar keine akute Lebensgefahr bestehe.

Unter Tatverdacht steht der 32 Jahre alte, von ihr getrennt lebende Ehemann gleicher Nationalität, der von Beamten des Polizeipostens Heimsheim bei Fahndungsmaßnahmen wenig später vorläufig festgenommen werden konnte. Offenbar war es bereits im Vorfeld zwischen beiden zu Beziehungsstreitigkeiten gekommen. Weitere Abklärungen sind zur Erforschung der genauen Hintergründe allerdings noch erforderlich.

Nach weiteren Ermittlungen des Kriminalkommissariats Pforzheim verdichteten sich die Beweise gegen den 32-Jährigen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Pforzheim kam der unter dringendem Tatverdacht stehende Mann am Freitagnachmittag wegen des Verdachts des versuchten Mordes in Untersuchungshaft.

Das Kriminalkommissariat Pforzheim bittet Zeugen, die sachdienliche Angaben zu der Tat machen können, sich beim Kriminaldauerdienst Karlsruhe unter 0721/939-5555 zu melden.

Anfang März hat sich in Mühlacker eine ähnliche Gewalttat abgespielt. Dort stach ein 41-jähriger Syrer mehrfach auf seine von ihm getrennt lebende Ehefrau ein. Die 37-jährige Frau überlebte die Attacke nicht.

Mehr zum Thema:

"Ich habe ihre Hand gehalten": Lebenspartner der getöteten Frau in Mühlacker spricht bei Spiegel TV

Mühlacker Bluttat wird zur Belastungsprobe für Asyl-Profis

Kinder werden nach Bluttat in Mühlacker intensiv betreut

Ehefrau in Mühlacker erstochen: Staatsanwalt bringt Licht ins Dunkel

Trotz Video: Bluttat aus Mühlacker wirft weiter Fragen auf

Nach Bluttat an seiner Frau: Syrer veröffentlicht Video auf Facebook

Video nach Bluttat: „Nachricht an alle Frauen, die das mit ihren Männern machen“

spirit
02.04.2018
Nach Messer-Attacke in Heimsheim: Eine Nachbarin des Opfers berichtet

Andre Länder andre Sitten.... mehr...

Eiermann
02.04.2018
Nach Messer-Attacke in Heimsheim: Eine Nachbarin des Opfers berichtet

Und der Initiatorin der großen Zuzugswellle in Berlin ist noch immer nicht bewusst, was sie ausgelöst hat. Ist es wieder so, dass die Scharia geforderte Unterordnung missachtet wurde? Ist es wieder so, dass unsere Gesetze und Gesellschaftsordnung manchen am ... vorbeigeht? Und wieso ist das alles "alternativlos"? Darüber hätte man sich vor der Entscheidung von 2015 Gedanken machen müssen, nicht erst hinterher, wenn das Kind schon im Brunnen liegt. mehr...

Einsteiner
02.04.2018
Nach Messer-Attacke in Heimsheim: Eine Nachbarin des Opfers berichtet

Wird Ihnen das nicht langsam langweilig ? Und wieder dieselben Lügen und Halbwahrheiten, ermüdend. *gähn*... mehr...