Nur von der Wasserseite aus konnte der Brand auf einem Frachtschiff auf dem Rhein bei Leopoldshafen gelöscht werden.

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Baden-Württemberg
Brand auf Rhein-Frachtschiff mit 30.000 Litern Diesel schwierig zu löschen
  • Stefanie Reinhardt/pol/dpa

Eggenstein-Leopoldshafen. An einer Kiesverladestation am Rhein im Bereich der Einfahrt zum „alten Leopoldshafener Altrhein“ ist am Montagmittag ein Schiff in Brand geraten. Der Frachter hatte an der Anlage in Eggenstein-Leopoldshafen festgemacht, als das Feuer in der Wohnung des Binnenfrachters ausbrach. Das Problem: Das Schiff hatte etwa 30.000 Liter Diesel geladen und von der wegen des Hochwassers überfluteten Landseite aus konnte keine Hilfe zum Schiff vordringen.

Die beiden Besatzungsmitglieder konnten sich unverletzt in Sicherheit bringen. Der Feuerwehr gelang es, ein Übergreifen der Flammen auf die Tanks des Schiffes zu verhindern. Vorsichtshalber hatte die Feuerwehr die nähere Umgebung evakuiert. Zwei Löschboote der Karlsruher Feuerwehr waren im Einsatz. Feuerwehr, Polizei, Wasserschutzpolizei, DRK, DLRG waren mit rund 120 Kräften im Einsatz.

Der Kiesfrachter war zur Zeit des Unglücks nicht beladen. Der Frachter war auf dem weg zu einem Baggersee, um Kies aufzunehmen. Die Schifffahrt auf dem Rhein war nicht betroffen und nicht behindert.