Zwei türkischstämmige Männer haben bei einer christlichen Trauerfeier ein totes Baby gewaltsam aus dem Sarg (Symbolbild) gezerrt, es rituell gewaschen und Beerdigungsgäste, die eingerifen wollten, mit Gewalt bedroht.
Zwei türkischstämmige Männer haben bei einer christlichen Trauerfeier ein totes Baby gewaltsam aus dem Sarg (Symbolbild) gezerrt, es rituell gewaschen und Beerdigungsgäste, die eingerifen wollten, mit Gewalt bedroht. © Symbolbild: dpa
01.08.2012

Prozess um erzwungene rituelle Waschung von totem Baby in der Schwebe

Das Verfahren um eine gewaltsame rituelle Waschung eines toten Babys bei einer Trauerfeier in Breisach ist in der Schwebe. Der für diesen Mittwoch angesetzte Prozess gegen zwei türkischstämmige Männer ist vorerst aufgehoben worden.

Grund sind Gespräche zwischen der Staatsanwaltschaft, der Verteidigung und dem Gericht, teilte eine Sprecherin des Amtsgerichts Breisach am Mittwoch auf Nachfrage mit. Je nach Ergebnis der Gespräche könnte ein neuer Hauptverhandlungstermin, ein Strafbefehl oder die Einstellung des Verfahrens stehen.

Der 28-jährige leibliche Vater des Kindes - der die Vaterschaft jedoch nie anerkannt hatte - und sein 62 Jahre alter Vater waren Anfang des Jahres in eine christliche Trauerfeier geplatzt. Sie zerrten das tote Baby aus dem Sarg, entkleideten es und wuschen es in einer mitgebrachten Wanne.

Die beiden 62 Jahre und 28 Jahre alten Angeklagten sollen Gäste, die eingreifen wollten, mit Gewalt abgedrängt haben. Nach dem Waschen hätten sie das Kind in ein Tuch gewickelt, in den Sarg gelegt und es unsanft bestattet. Die Leichenwaschung gehört bei den Muslimen zum religiösen Bestattungsritus.

Die beiden Männer sollten sich wegen Störung der Bestattungsfeier vor Gericht verantworten. Die Trauergäste sahen während der Zwangswaschung die Obduktionsnarben des Kindes, das an plötzlichem Kindstod gestorben war.

Die Mutter des Babys soll sich laut Gericht zu Anfang nur mit der Waschung der Füße des Kindes einverstanden erklärt haben. Auf Druck der beiden Männer habe sie schließlich ihr komplettes Einverständnis gegeben. Sie sei jedoch durch den Tod ihres Kindes stark traumatisiert gewesen. Gegen das Ritual seien unter anderem die Mutter der Kindesmutter und die Bestattungsunternehmerin gewesen. dpa

ruul
01.08.2012
Prozess um erzwungene rituelle Waschung von totem Baby in der Schwebe

[QUOTE]Je nach Ergebnis der Gespräche könnte ein neuer Hauptverhandlungstermin, ein Strafbefehl oder die Einstellung des Verfahrens stehen. [/QUOTE] Ich tippe auf Einstellung des Verfahrens, man will sich ja keinen Ärger einhandeln. Ich hoffe die PZ berichtet weiter. mehr...

Planet2
01.08.2012
Prozess um erzwungene rituelle Waschung von totem Baby in der Schwebe

Wie ist es möglich,daß unsere Gesetze nicht greifen ?Unfähige und feige Politiker. mehr...

freddi
01.08.2012
Prozess um erzwungene rituelle Waschung von totem Baby in der Schwebe

" [LEFT][COLOR=#000000]Die beiden Männer sollten sich wegen Störung der Bestattungsfeier vor Gericht verantworten" Was kann das schon geben? Das wird 100% eingestellt. oder das Gesetz so gedreht, dass in Zukunft alle die Leichen nochmal auspacken dürfen * ironie aus* [/COLOR][/LEFT] mehr...

Enzkreisbewohner
02.08.2012
Prozess um erzwungene rituelle Waschung von totem Baby in der Schwebe

[QUOTE=freddi;131831]" [LEFT][COLOR=#000000]Die beiden Männer sollten sich wegen Störung der Bestattungsfeier vor Gericht verantworten" Was kann das schon geben? Das wird 100% eingestellt. oder das Gesetz so gedreht, dass in Zukunft alle die Leichen nochmal auspacken dürfen * ironie aus* [/COLOR][/LEFT] [/QUOTE] Ist dieses Vehalten der Moslems nicht von der [B]Religionsfreiheit[/B] gedeckt? ;) mehr...