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01. Februar 2012
Erst musste ein Mutterschwein in einem überladenen Transporter mitfahren, dann stürzte es durch die schlecht gesicherte Ladeluke auf die Bundesstraße.
Erst musste ein Mutterschwein in einem überladenen Transporter mitfahren, dann stürzte es durch die schlecht gesicherte Ladeluke auf die Bundesstraße. Eine verletzte Frau, ein verletztes Mädchen sowie der Tod des Tieres waren die Folge.
© Symbolbild: dpa

Überladener Tiertransporter verliert Schwein: Karambolage auf der Bundesstraße

Ulm. Eine Schweinerei auf der B 30 bei Ulm hat ein ebensolches Tier am Mittwoch zwar ausgelöst. Schuld an dem Unfall, bei dem zwei Personen verletzt wurden und das Schwein schließlich eingeschläfert werden musste, war jedoch der Fahrer eines Tiertransporters: Er hatte zu viele Schweine transportiert und die Ladeluke schlecht gesichert.

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Beladen mit 65 Mutterschweinen war der Sattelzug um 8:10 Uhr auf der B 30 zwischen Achstetten und Ulm-Donaustetten unterwegs. Weil ein Verschlag nicht richtig verriegelt war, stürzte bei Dellmensingen ein Schwein auf die Bundesstraße. Ein 61-Jähriger, der mit seinem Geländewagen hinter dem Lastzug fuhr, wich nach rechts aus und bremste. Ebenso eine Audifahrerin hinter ihm.

Ihnen folgte ein 38-Jähriger, der nicht mehr rechtzeitig stoppen konnte. Mit seinem Opel fuhr er auf den Audi auf und rammte ihn an den rechten Fahrbahnrand. Die 44-jährige Audifahrerin und ihr sechsjähriger Mitfahrer trugen leichte Verletzungen davon. In der Folge prallte der Opel prallte auch noch gegen den Geländewagen, ohne dass die Fahrer aber Verletzungen davontrugen.

 

Der Rettungsdienst eilte mit zwei Fahrzeugen und einem Hubschrauber zur Hilfe. Die Polizei musste die B 30 Richtung Norden vorübergehend voll, später halbseitig sperren. Ab 9:50 Uhr war die Fahrbahn wieder frei.

Gegen den 52-jährigen Lkw-Fahrer und den Opelfahrer ermitteln die Beamten wegen fahrlässiger Körperverletzung. Neben der mangelnden Sicherung der Ladeluke wird sich der Lastwagenfahrer auch dafür verantworten müssen, dass er in allen Boxen zu viele Schweine transportiert hatte. Ein Tierarzt musste das verlorene Schwein von seinen Leiden erlösen. pol/sw

02.02.2012

Leserkommentare (2)

Mehr Kommentare
1
fuerTiere | 02.02.2012 | 10:16

Welt weit werden rund 50 Milliarden Tiere lebendig transportiert. Eingepfercht in LKWs werden sie oft tagelang quer durch Europa von Mastbetrieben zu Schlachthöfen gekarrt, bei sengender Hitze oder klirrender Kälte, ohne Wasser und Futter. mehr...

2
zombiekiller | 03.02.2012 | 18:42

Aber alle wollen billiges Fleisch essen ! Und nun ? mehr...

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