Enzkreis. Pferdeschänder: Kein Hinweis auf Narkotikum nach Untersuchung der eingeschläferten Sternenfelser Stute. In Freiburg gibt es mittlerweile 14 Fälle.
Stutenschändungen haben im Sommer im Enzkreis nicht nur bei Pferdebesitzern für Aufregung und Entsetzen gesorgt. Nach intensiven Ermittlungen hat die Polizei eine eigens gegründete Ermittlungsgruppe im September aufgelöst, ohne dass ein Täter gefunden wurde, aber auch ohne, dass es zu weiteren Pferdeschändungen gekommen war. Noch offen war bisher das Untersuchungsergebnis der Stute, die in Sternenfels so schwer im Genitalbereich verletzt worden war, dass sie eingeschläfert werden musste. Nach Angaben von Polizeipressesprecher Frank Otruba wurde nichts gefunden, das darauf schließen ließe, dass die Stute vor dem Angriff betäubt worden war.
Kontakt gab es zwischen der Pforzheimer und der Freiburger Polizei, nachdem dort in den vergangenen Wochen 14 Pferde angegriffen wurden. Ein 49-Jähriger, den die Ermittler zuletzt im Verdacht hatten, wird nach Angaben der Freiburger Polizei inzwischen nicht mehr verdächtigt. Man schließt nicht mehr aus, dass es einen Nachahmungstäter gibt. Hinweise auf eine Verbindung zwischen den Taten im Enzkreis und im Raum Freiburg gibt es laut Otruba nach wie vor nicht.

