Sternenfels/Maulbronn/Keltern. Fast 80 Hinweisen und Spuren ist die Polizei nach den Stutenschänder-Fällen im Juli nachgegangen – bisher keine Spur vom Täter.
Das Schicksal der Pferde, die im Juli in der Region misshandelt worden sind, hat nicht nur Pferdebesitzer bewegt. Eine der Stuten war im Genitalbereich so schwer verletzt worden, dass sie eingeschläfert werden musste. Die Polizei hat mit einer eigens gegründeten, sechsköpfigen Ermittlungsgruppe (EG) versucht, einen Täter dingfest zu machen. Bislang ohne Erfolg. Nun wurde die EG „Koppel“ aufgelöst. „Die Kollegen sind fast 80 Spuren nachgegangen“, sagte Polizei-Pressesprecher Frank Otruba. Aber weder das Durchkämmen der Tatorte in Sternenfels, Maulbronn und Keltern durch Beamte der Bereitschaftspolizei noch der Tauchsuchgang in einem nahe der Sternenfelser Koppel gelegenen Teich hat einen entscheidenden Hinweis gebracht. [Artikel] Stuten-Schänder: Polizei ermittelt mit Hochdruck [Video] Pferdeschändung: Stuten-Besitzer haben Angst [Video] Stuten-Schänder: Polizei ermittelt mit Hochdruck
Pferdeschänder: Polizei löst Ermittlungsgruppe auf
- Nadine Schmid
