

STUTTGART. Der strenge Winter hat den Straßen in Baden-Württemberg massiv zugesetzt. Alleine an Bundesstraßen und Autobahnen betrugen die Frostschäden elf Millionen Euro, wie ein Sprecher des Verkehrsministeriums in Stuttgart auf Anfrage mitteilte. «Der Winter war härter als in den Vorjahren.» Vor allem der häufig rapide Temperaturwechsel habe sich negativ ausgewirkt.
Der Sprecher bekräftigte das Ziel der Landesregierung, die Mittel für die Sanierung der Straßen ab 2012 zu erhöhen. Bereits die schwarz-gelbe Vorgängerregierung hatte für 15 Millionen Euro ein Sonderprogramm aufgelegt, um die Schlaglöcher in den Landesstraßen zu beseitigen. Insgesamt waren von ihr für den Erhalt 50 Millionen Euro im Haushalt sowie zusätzliche 30 Millionen Euro eingeplant gewesen.
Welche Mittel Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) für den Straßenbau und die Sanierung der Fahrbahnen zukünftig insgesamt zur Verfügung hat, soll im Nachtragshaushalt festgelegt werden. Nach Angaben des Ministeriums gibt es 9415 Kilometer Landesstraßen im Südwesten. Davon seien 43 Prozent in einem schlechten oder sehr schlechten Zustand, teilte der Sprecher weiter mit. dpa





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Leserkommentare (9)
Mehr KommentareDie aufgeführte Umfrage ist ja wohl reine Stimmungsmache. "Das Geld" für Stuttgart 21 sagt ja schon alles über das Niveau der Umfrage. Woher kommt denn "das Geld", kann man "das Geld" einfach für andere Zwecke nutzen...all das interessiert nicht... mehr...
Könnte man einfach High-Tec-Straßenbeläge anwenden? Wie kann es sein, dass im Jahre 2011 keine Stoffe angewendet werden, die von -40 bis +80 Grad alles aushalten. Das gibts, ist aber paar Cent teurer. mehr...
Dann würden die Straßenbaufirmen pleite gehen und die Arbeitsplätze wären kaputt. Also Rollator2000, das geht ja schon mal gar nicht. mehr...