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Enzkreis-Kandidat Bernd Gögel (rechts) hält im „Schützenhaus“ die Stellung r „Alternative für Deutschland“. Sein Pendant für die Stadt, Bernd Grimmer, weilt als Mitglied des Landesvorstands in Stuttgart. Foto: Seibel
13.03.2016

24,2 Prozent: AfD berauscht von starkem Wahlergebnis in Pforzheim

Pforzheim. Gut, dass die Anhänger und Mitglieder der Parteien bei den Wahlpartys unter sich sind – ob es etwas zu feiern gibt oder nicht. Gut, dass kein Genosse im Nebenzimmer des „Schützenhauses“ ist und sich anhören muss, was AfD-Mitglied Michael Fischer aus Mühlacker sagt, als die Hochrechnung die „Alternative für Deutschland“ Kopf an Kopf mit der SPD zeigt: „Das hat diese Partei nicht verdient.“ Fischer meint die Sozialdemokraten – an diesem historischen Abend eine zumindest ehemalige Volkspartei.

„Wir haben den Anspruch, eine Volkspartei zu sein“, sagt Bernd Grimmer. Der Pforzheimer Spitzenkandidat spricht kurz telefonisch mit der PZ, ist in Stuttgart, platzt hörbar vor Stolz und Zuversicht. Natürlich wird er in den Landtag einziehen – das steht fest. Grimmer lässt sich von seinen Parteifreunden in Pforzheim ständig über die Zwischenstände informieren. Es sieht gut aus, sehr gut für die AfD. Am Ende wird er das Direktmandat holen – eine Sensation, mit der keiner gerechnet hat. „Wir sind mehr als zufrieden“, jubelt Grimmer – die „Schmutzkampagne“ der Anderen habe nicht funktioniert. Man habe den richtigen Weg eingeschlagen – und Grimmer hat für Mittwoch schon die erste Sitzung des Kreisverbands anberaumt.

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