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Wie soll es weitergehen auf dem Haidach? Darüber diskutieren im Bürgerhaus des Stadtteils die Mitglieder der Sozialraumkonferenz. Foto: Ketterl
Wie soll es weitergehen auf dem Haidach? Darüber diskutieren im Bürgerhaus des Stadtteils die Mitglieder der Sozialraumkonferenz. Foto: Ketterl
01.02.2016

Konferenz einig: Klare Absage an Bürgerwehr auf dem Haidach

Pforzheim. Wie reagieren auf die derzeitigen Ängste? Mit einer Bürgerwehr? Diese Frage stand im Mittelpunkt einer außerordentlichen Sitzung der Sozialraumkonferenz am Montagabend im Bürgerhaus Buckenberg-Haidach unter der Leitung der Bürgerhaus-Chefin Barbara Baron-Cippold und des katholischen Pfarrers Georg Lichtenberger.

Hintergrund war, wie berichtet, die Notunterbringung von 40 asylsuchenden Männern im Alter zwischen 18 und 50 Jahren an der Hagenschießstraße 9, die Übergriffe von jungen Flüchtlingen auf Frauen in der Silvesternacht in Köln, die von russischen Medien aufgegriffene angebliche Entführung und Vergewaltigung einer 13-Jährigen, die Kundgebungen vorwiegend von Russlanddeutschen (davon 800 in Pforzheim) sowie die Formierung einer Bürgerwehr. Diesen Plänen erteilten die Teilnehmer eine Absage.

Johannes Braun und Waldemar Meser (Elterninitiative) verwahren sich dagegen, alle Russlanddeutsche in einen Topf zu werfen – das aktuelle Phänomen betreffe vor allem diejenigen Zuwanderer aus den Nachfolgestaaten der Sowjetunion, die erst seit wenigen Jahren in Deutschland leben. Die Männer mit den schwarzen Jacken und den weißen Armbinden – die Bürgerwehr – sprechen russisch. Leute wie Kundgebungsanmelder Andreas Fabrizius schadeten Pforzheim, brächten es in Verruf – auch als möglichen Standort für eine Ansiedlung von Unternehmen, sagt der FSV-Vorsitzende und Porsche-Betriebsrats-Chef Uwe Hück.

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