Auch Patrick Rau vom THW Pforzheim kämpft um das Überleben der Fische. Foto: Privat
Pforzheim
Pforzheimer THW kämpft gegen Naturkatastrophe an der Jagst
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Pforzheim/Mulfingen. Nach dem Brand einer Mühle in Kirchberg gelangte durch ein undichtes Rückhaltebecken mit Ammoniumnitrat kontaminiertes Löschwasser in die Jagst, einem Nebenfluss des Neckars. Durch die Schadstoffe sind bereits mehrere Tonnen Fisch verendet. Seit Mittwochnachmittag unterstützt ein Trupp des Technisches Hilfswerks Pforzheim (THW) in Mulfingen im Hohenlohekreis die Maßnahmen zur Verbesserung der Wasserqualität.

Die Einsatzleitung hatte einen in Pforzheim stationierten Drucklufterzeuger angefordert, um über Schläuche Sauerstoff in die Jagst zu blasen. Diese Methode soll die Wasserqualität verbessert und so den Fischen das Überleben ermöglichen. An der Jagst unterstützen rund 60 Einsatzkräfte des THW aus ganz Baden-Württemberg die Arbeiten von Feuerwehren und zuständigen Behörden.

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