


Mit schwerem Gerät musste die Feuerwehr am Montagvormittag einen schwerst, aber niht lebensgefährlich verletzten Busfahrer aus dem zertrümmerten Führerhaus eines Reisebusses aus dem Landkreis Calw herausschneiden. Der Mann war gegen 10.40 Uhr auf der A8 in Richtung Karlsruhe etwa 1,5 Kilometer vor der Anschlussstelle Karlsbad auf einen ebenfalls aus dem Landkreis Calw stammenden Sattelzug aufgefahren. Im Reisebus saßen nach ersten Informationen neun Jugendliche, ein Betreuer und noch ein weiterer Fahrer.
Mehrere Mitfahrer wurden leicht verletzt und von Rettungskräften versorgt. Im Einsatzwaren 12 Fahrzeuge und 21 Helfer von DRK und ASB. Vier Verletzte wurden ins Klinikum Siloah St. Trudpert in Pforzheim und fünf Verletzte in Kliniken in anderen Städten gebracht. Der Rettungseinsatz für DRK und ASB war erst um 13.15 Uhr beendet.
Die Buspassagiere scheinen mit kleineren Verletzungen und dem Schrecken davongekommen zu sein. Die neunköpfige Jugendgruppe war der Rest einer größeren Reisegesellschaft von Jugendlichen, von denen bereits etliche auf dem Heimweg von einer Freizeit an verschiedenen Stationen ausgestiegen waren.
Ein Rettungshubschrauber landete auf der A8, um den schwerst verletzten 26-jährigen Busfahrer in eine Klinik zu fliegen. Die Polizei musste mehrmals Gaffer zurückweisen, die das Rettungsgeschehen auf der Autobahn aus nächster Nähe verfolgen wollten, obwohl der eingeklemmte Fahrer vor Schmerzen schrie und die Rettungskräfte um sein Leben kämpften.
Der Sachschaden dürfte bei 150.000 Euro liegen. Durch die Sperrung der A8 ist es zu einem sieben Kilometer langen Stau in Fahrtrichtung Karlsruhe gekommen. Auf der Gegenseite hat der Einsatz des Rettungshubschraubers ebenfalls zu einem sechs Kilometer langen Stau zwischen dem Autobahndreieck Karlsruhe und der Anschlussstelle Pforzheim-West geführt. Gegen 14 Uhr hatte sich der Stau langsam aufgelöst. tok
Autor: tok






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Leserkommentare (7)
Mehr KommentareImmer wieder klasse, die Gaffer, die man auch noch gut auf den Fotos sieht. Wer jemand davon kennt... mehr...
Hoffentlich übrlebt es der Fahrer, aber die gaffer das ist das schlimmste, die gehören alle notiert und dann eine saftige geldstrafe verpasst. weis nicht, was daran so toll ist vor schmerzen schreiende und blutige menschen, aus der nähe zu sehen, mir reicht es schon wenn ich blos vorbeifahren muss, da schaue ich lieber weg. mehr...
Ja, davon scheint es zumindest immer genügend zu geben und bei Behinderung von Rettungsdienst und Polizei (was hier aber lt. Artikel nicht der Fall war) wirds dann echt übel. Sie @:hohwarter, scheinen mir aber auch eher an den Bildern als an dem Artikel Interessiert gewesen zu sein, den schon der Einleitung des Artikels kann man entnehmen, dass der Fahrer nicht lebensgefährlich verletzt ist. Deshalb wünsche ich dem Fahrer mit seinen Fahrgästen gute Besserung und freue mich darüber, dass hier ...... mehr...