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Für den Fahrer dieses Opel Corsa kam jede Hilfe zu spät. Seibel
10.01.2016

Unfall bei Büchenbronn: Polizei ermittelt wegen fahrlässiger Tötung

Der Verursacher des tödlichen Verkehrsunfalls bei Büchenbronn hat sich der Polizei gestellt. Ihren Angaben zufolge wird gegen den Mann, der zunächst vom Unfallort flüchtete, nun wegen fahrlässiger Tötung ermittelt. Der Autofahrer hatte sich erst einige Stunden nach dem tödlichen Unfall bei der Verkehrspolizei Pforzheim gemeldet und angegeben, diesen verursacht zu haben. Die Ermittlungen dazu dauern jedoch noch an.

Bildergalerie: Tödlicher Frontalcrash zwischen Pforzheim und Büchenbronn

Wie berichtet, war es am frühen Freitagabend auf der Landesstraße 562 zwischen Pforzheim und Büchenbronn zu dem folgeschweren Unfall gekommen, zu dem nun neue Details bekannt wurden. Der 50-jährige Fahrer eines Opel Corsa war kurz vor 18 Uhr in Richtung Büchenbronn unterwegs gewesen. Als er einen rechts der Fahrbahn gelegenen Parkplatz passierte, bog ein Auto vom Parkplatz auf die Landesstraße ein, ohne auf den Corsa zu achten. Es kam laut Polizei wahrscheinlich zum Zusammenstoß zwischen diesem Fahrzeug und dem Corsa, der nach links auf die Gegenfahrbahn abgewiesen wurde und frontal mit einem entgegenkommenden Opel Tigra kollidierte.

Der Unfallverursacher flüchtete mit seinem Fahrzeug in Richtung Büchenbronn. Für den Fahrer des Opel Corsa, der aus dem Landkreis Calw stammte, kam jede Hilfe zu spät. Er erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen. Die 67-jährige Fahrerin des Opel Tigra, die aus dem Enzkreis stammt, kam mit schweren Verletzungen in ein Pforzheimer Krankenhaus. Beide Fahrzeuge wurden durch die Kollision total beschädigt. Die Landesstraße 562 musste für mehrere Stunden in beide Fahrtrichtungen gesperrt werden - eine örtliche Umleitung wurde eingerichtet.

Die Verkehrspolizei Pforzheim hat die Ermittlungen aufgenommen und einen Sachverständigen hinzugezogen, der sie bei der Rekonstruktion des Unfalls und den weiteren Ermittlungen an der Unfallstelle unterstützt. pol/ola

Zeugen melden sich telefonisch unter (0 72 31) 1 86 41 00.

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