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18.05.2011

Zeitzeuge: Zwangsarbeiter aus La Bresse

PFORZHEIM. Einen anschaulichen Geschichtsunterricht haben am Dienstag die Mitglieder des Ortschaftsrats Büchenbronn vermittelt bekommen: durch den Lothringer Michel Arnould, 70. Er kommt aus La Bresse. Von dort und dem Nachbarort Ventron wurde als Vergeltung für die Angriffe auf die Wehrmacht im November 1944 rund 800 Elsässer und Lothringer zwischen 15 und 65 Jahren nach Deutschland deportiert, die Orte zerstört.

Die Männer landeten als Zwangsarbeiter in Pforzheim – unter anderem Arnoulds Vater. Rund 30 Franzosen kamen in Büchenbronn unter, wurden im Forst eingesetzt. Arnould hat die Erinnerungen der Zeitzeugen zusammen getragen und berichtete den Ortschaftsräten von den Erinnerungen der ehemaligen Zwangsarbeiter. Untergebracht sind die Eheleute Arnould bei Erhard Otterbach, einem Freund von der Deutsch-Französischen Gesellschaft. Ol