Enzkreis. Die in Waldbronn-Reichenbach verletzte Stute fällt wohl nicht unter die Serie der Pferdeschändungen im Enzkreis. Das teilte die Polizei in Pforzheim mit.
Nachdem ein Tierarzt die Stute noch einmal gründlich untersucht habe, sei eher anzunehmen, dass die Verletzungen dem Tier von einem anderen Pferd und nicht von einem Menschen zugefügt worden seien, so Polizei-Pressesprecher Frank Otruba. Für die sechsköpfige Ermittlungsgruppe „Koppel“, die bei der Polizeidirektion Pforzheim gegründet worden ist, um dem Stutenschänder auf die Spur zu kommen, bedeutet das, dass nun nur noch die Fälle in Keltern, Sternenfels und Maulbronn untersucht werden. Laut Otruba gibt es nach wie vor Hinweise, denen die Beamten nachgehen. Eine heiße Spur sei aber weiterhin nicht dabei.
Über zwei Wochen sind vergangen, seitdem im Genitalbereich misshandelte Stuten in Keltern, Sternenfels und Maulbronn gefunden worden sind. Eine Hannoveraner-Stute in Sternenfels wurde innerlich so schwer verletzt – vermutlich mit einem Stock oder Pfahl – dass sie eingeschläfert werden musste.

