Deutlich weniger Hästräger als in den Vorjahren waren beim Nachtumzug in Schellbronn unterwegs. Foto: Fux

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Schellbronn: Nachtumzug-Organisator bezieht Stellung zu Beschwerden
  • Carolin Kraus

Zufrieden – so ist das Fazit von Sven Becker einige Tage nach dem Schellbronner Nachtumzug. Euphorisch klingt das zwar nicht, „aber wir hatten keine größeren Ausschreitungen, die Polizei und die Rettungskräfte sind recht glücklich mit dem Ablauf“, sagt Becker, der erstmals zusammen mit Kira Hönig und weiteren Mitstreitern das Narrenspektakel als Team organisiert hat.

Während die letzten Aufräumarbeiten diese Woche erledigt werden, suchen die Organisatoren nach den Gründen, warum weniger Besucher kamen, als der Verein Schellau aus den Vorjahren gewohnt ist. Krankheitsausfälle bei Hästrägern, die enorme Kälte plus Schnee – all das sei nicht absehbar gewesen, so Becker: „Ebenso wenig, wie das Gerücht, das plötzlich über die sozialen Medien im Umlauf war, dass wir den Umzug abgesagt hätten. Das hat uns sicherlich auch einige Zuschauer gekostet.“ Auch haben die Organisatoren Beschwerden erreicht, dass der Bustransfer nicht reibungslos funktioniert habe.

Becker rechnet mit etwa 1000 Besuchern, die so Schellbronn nicht erreicht hätten. Bitter für die Veranstalter, die mit der Firma Südwestbus – nach der Übernahme der Stadtbusse erstmals für den Transfer verantwortlich – die Details noch klären wollen. „Ich vermute, dass sie mit der Menge, die es zu befördern galt, nicht gerechnet haben, auch wenn wir im Vorfeld 6000 bis 8000 Besucher anvisiert haben.“

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