Top: CfR-Trainer Teo Rus freut sich über die tolle Serie seiner Jungs. Becker, PZ-Archiv
Sport
CfR Pforzheim will Erfolgsserie ausbauen
  • Martin Mildenberger

Das Derby gegen den FC Nöttingen am vergangenen Freitag zählte zu den Fußball-Feiertagen für den 1. CfR Pforzheim. Fast 3000 Zuschauer wollten das 0:0 gegen den FC Nöttingen auf dem Holzhof sehen. Die Stimmung war prächtig. Doch jetzt kehrt wieder der Alltag ein. 150 Zuschauer verlieren sich meist auf der Bezirkssportanlage Waldau, wo der SV Stuttgarter Kickers II seine Heimspiele austrägt. Viel mehr werden es wohl auch am kommenden Sonntag, 1. Mai, nicht sein, wenn der CfR um 14.00 Uhr auf Degerlochs Höhen gastiert.

Bei zehn Punkten Abstand zum Tabellenzweiten Nöttingen und fünf noch zu absolvierenden Spielen dürfte der Zug nach oben abgefahren sein. Doch der CfR hat ein anderes Ziel. Der Aufsteiger ist seit acht Spielen ohne Niederlage. Sechs Siege gab es, und zwei Unentschieden. Diese in den vergangenen zwei Spielen, zweimal hieß das Ergebnis 0:0. Kurioserweise gegen das Schlusslicht SC Pfullendorf und Spitzenreiter FC Nöttingen. Die Serie soll ausgebaut werden. „Wir sind immer noch sehr ehrgeizig und wollen jedes Spiel gewinnen. Schade, dass wir nur noch fünf Spiele haben. So ist es natürlich sehr schwer, noch ganz vorne anzugreifen“, weiß Teo Rus.

Der CfR-Cheftrainer muss in Stuttgart weiter auf die Langzeitverletzten Fatih Ceylan und Laurin Masurica verzichten. Zuletzt konnten auch Kapitän Sebastian Rutz mit Knieproblemen und Max Knorn mit einer Zerrung nicht trainieren. „Aber wir haben einen großen Kader. Dann müssen eben die Spieler ran, die sonst nicht so oft zum Zuge kommen“, sieht Rus die Lage entspannt. Der Trainer warnt vor dem spielstarken Gegner, der im letzten Heimspiel den Karlsruher SC II besiegte. Auch beim CfR holte das Team von Trainer Alfred Kaminiski in der Hinrunde mit 1:1 einen Punkt. „Da haben wir auf alle Fälle noch etwas gutzumachen“, betont Teo Rus.

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