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In den Heimspielen zeigte der FC Nöttingen zuletzt ansprechende Leistungen. Hier erzielt Niklas Hecht-Zirpel das 1:1 gegen die TSG Hoffenheim II.Foto: Ripberger, PZ-Archiv
In den Heimspielen zeigte der FC Nöttingen zuletzt ansprechende Leistungen. Hier erzielt Niklas Hecht-Zirpel das 1:1 gegen die TSG Hoffenheim II.Foto: Ripberger, PZ-Archiv
20.04.2017

Regionalligist FC Nöttingen will im Kellerduell Aufwind nutzen

Remchingen-Nöttingen. Wenn das große Ziel außer Reichweite gerät, steckt man sich eben kleine Ziele. Da der Abstieg des FC Nöttingen aus der Regionalliga wohl unvermeidlich ist, wollen Trainer und Mannschaft in den verbleibenden fünf Spielen versuchen, wenigstens die Rote Laterne noch abzugeben. Ein Heimsieg gegen Eintracht Trier am Samstag (14.00 Uhr, Panoramastadion) wäre da hilfreich.

„Trier ist eine Mannschaft, die wir noch einholen können. Wir wollen unbedingt gewinnen“, sagt Mittelfeld-Ass Niklas Hecht-Zirpel. Am spielfreien Oster-Wochenende half Hecht-Zirpel ebenso wie seine Kollegen Niklas Kolbe, Felix Zachmann, Mattia Maggio, Jonas Bergmann, Dennis Schneider und Sebastian Schönthaler aus dem Regionalliga-Kader bei der zweiten Mannschaft in der Landesliga aus. Der 5:0-Sieg beim Abstiegskandidaten FC Spöck war ungefährdet. „Unsere Zweite muss in der Landesliga bleiben“, begründet Niklas Hecht-Zirpel den Einsatz der Regionalliga-Spieler. Und Trainer Dubravko Kolinger ergänzt: „Bei unserem 0:8 gegen Hoffenheim II in der Vorrunde haben auch fünf Bundesliga-Profis gespielt. Wir haben uns nicht beschwert.“

Stürmer Mattia Maggio verletzte sich gegen Spöck leicht. Sein Einsatz gegen Trier ist fraglich. Ebenso der von Felix Zachmann, der gegen Spöck zwar spielte, aber immer noch leicht angeschlagen ist. Ansonsten hat Dubravko Kolinger alle Mann an Bord.

„Wir haben zuletzt in der Regionalliga gute Leistungen gezeigt. Auch das 3:4 gegen Hoffenheim II war sehr unglücklich“, so Kolinger, der einen Dreier gegen Trier deshalb für möglich hält. Trier stemmt sich allerdings mit aller Macht gegen den drohenden Abstieg. Vor knapp zwei Wochen gab es einen Trainerwechsel (siehe Kasten). Mit dem neuen Coach Rudi Thömmes gewann die Eintracht 1:0 gegen Watzenborn-Steinberg. Das Hinspiel im Moselstadion gewann Trier mit 4:0 gegen den FC Nöttingen.

Der plant derzeit die neue Saison. Die überwiegende Mehrheit des Kaders bleibt beim FCN (siehe Übersicht). Ein paar neue Spieler sollen noch dazu kommen. „Wir halten Augen und Ohren offen. Etwas frisches Blut tut immer gut“, sagt Dubravko Kolinger.

Die Vorfreude auf das BFV-Pokalfinale gegen die SG HD- Kirchheim steigt indes beim FCN. Seit feststeht, dass die Partie im Hoffenheimer Dietmar-Hopp-Stadion stattfindet, umso mehr. „Hoffenheim ist eine sehr gute Wahl. Platz und Stadion sind super. Es macht großen Spaß, dort zu spielen, auch wenn wir in dieser Saison dort 0:8 verloren haben.“