30. Januar 2012

Karlsruher SC

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Ein Kandidat für die Linksverteidiger-Position: Georgios Tzavellas aus Eintracht Frankfurt
Ein Kandidat für die Linksverteidiger-Position: Georgios Tzavellas aus Eintracht Frankfurt

Testspielniederlage für KSC gegen Nürnberg, aber zwei neue Spieler im Blick

Karlsruhe/Nürnberg. Der Karlsruher SC hat im Testspiel gegen den Erstligisten 1. FC Nürnberg eine 2:0-Niederlage hinnehmen müssen. Damit hat das Schlusslicht der 2. Fußball-Bundesliga einen weiteren Dämpfer in der Vorbereitung auf das Ziel „Klassenerhalt“ bekommen. Unterdessen geht die Suche nach einem geeignetem Linksverteidiger weiter.

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Die Generalprobe fand ohne Oliver Kreuzer statt. Während die derzeit beste Elf des Karlsruher SC am Montag in Nürnberg ihr letztes Vorbereitungsspiel auf die am Sonntag beginnende „Mission Klassenerhalt“ absolvierte, hielt der Sportdirektor zuhause die Stellung. Vorläufig ergebnislos. Die geplante Verpflichtung eines linken Verteidigers kam nicht zustande und wurde zunächst auf Dienstag verschoben. Dem „Kicker“ zufolge stehen Fabian Schönheim aus Mainz und Georgios Tzavellas von Eintracht Frankfurt ganz oben auf der Einkaufsliste. Beide Linksverteidiger wären ablösefrei zu bekommen. Zudem werde der KSC auf jeden Fall noch einen Stürmer verpflichten, berichtet der „Kicker“.

Derweil schlugen sich die Schützlinge von Jörn Andersen am Valznerweiher recht beachtlich. Um die dritte Testspiel-Niederlage kamen die Wildparkprofis aber nicht herum. Die Gastgeber, deren Trainer Dieter Hecking fast ausschließlich Spieler aus der zweiten Reihe seines Bundesligakaders einsetzte, behielten mit 2:0 die Oberhand. Timothy Chandler (32.) und Robert Mak (60.) trafen für die Franken.

Der KSC lief in Nürnberg mit zwei „Platzhaltern“ auf. Patrick Haag aus der zweiten Mannschaft ersetzte links hinten den noch zu verpflichtenden fünften und letzten Neuzugang. Und Steffen Haas spielte anstelle von Makthar Thioune (war in Norwegen um Formalitäten zu erledigen) bzw. Hakan Calhanoglu (Zerrung) im zentralen Mittelfeld.

„Das war ein ordentliches Spiel gegen eine starke Mannschaft“, fasste der Karlsruher Cheftrainer seine Eindrücke zusammen. „Leider haben wir wieder zwei leichte Gegentore bekommen und verloren. Sehr erfreut aber war der Norweger über das Offensivspiel seiner Schützlinge: „Wir hatten acht bis zwölf Chancen.“ Dass dem Schlusslicht der zweiten Liga trotzdem kein Tor gelang, war eine Mischung aus Pech und Unvermögen. Bogdan Müller scheiterte schon in der sechsten Minute an FCN-Keeper Alexander Stephan. Und nach einem Foul an Christian Timm hätte es nach Andersens Meinung einen Elfmeter für seine Mannschaft geben müssen (33.). In der Schlussphase der Partie, „unsere zweite Halbzeit war besser als die erste“, meinte der KSC-Coach, traf Timm dann zweimal nur Aluminium (88., 89.). Und bei seiner letzten Chance schoss der Karlsruher Hoffnungsträger über den Kasten (90.). Das Toreschießen haben wir uns aufgehoben – bis Sonntag“, ließ Jörn Andersen seinen Humor aufblitzen.

Für den KSC, der am Sonntag mit dem Spiel gegen Erzgebirge Aue in die Rückrunde startet, war es allerdings nicht der letzte Test. Am Dienstag um 14.30 Uhr kann Trainer Jörn Andersen seine Mannschaft gegen Drittligist Darmstadt auf dem Rasen des FC Germania Friedrichstal noch einmal heiß auf den Abstiegskampf machen. fal/hol/kriv

30.01.2012

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